Zum dritten Mal gab’s Workshops und Beratung.

Beim Grefrather Mädchentag waren die jungen Damen im „Dingens“ unter sich und genossen die vielen Angebote.
Beim Grefrather Mädchentag waren die jungen Damen im „Dingens“ unter sich und genossen die vielen Angebote.

Beim Grefrather Mädchentag waren die jungen Damen im „Dingens“ unter sich und genossen die vielen Angebote.

Friedhelm Reimann

Beim Grefrather Mädchentag waren die jungen Damen im „Dingens“ unter sich und genossen die vielen Angebote.

Grefrath. Hip-Hop-Beats dröhnen durch den Raum. "5, 6, 7, 8 - und los", hört man Tanzlehrerin Pia Koch noch rufen, der Rest geht in der lauten Musik unter. Kaum ist der Probedurchlauf für die Choreographie beendet, ändert sich die Geräuchkulisse.

Statt Hip-Hop nun Gelächter und Geschnatter. Beim dritten Mädchentag im Jugendheim "Dingens" war am Sonntag eine Menge los. Die Mischung aus Workshops und Beratungsangeboten kam an. "Es sind 21 Mädchen da, das sind mehr als letztes Jahr", freut sich die Gleichstellungs-Beauftragte Annemarie Quick.

Ein Stockwerk tiefer als die Tänzerinnen sind Carolin und Janina ganz konzentriert. Unter der Anleitung von Bianca Heyer gestalten sie Kissenbezüge. "Freundschaftskissen" sollen es werden, wie die Beiden betonen. Ein Schmetterling wurde schon mit Zahnbürste und Brushtechnik gestaltet, jetzt fehlen noch die Namen der beiden Mädchen. "Das wäre vielleicht cool, wenn wir sowas im Kunstunterricht machen würden", meint die 13-jährige Carolin. Wenn die Kissen fertig sind, wollen sie noch zum Beauty-Workshop.

Am Infostand der Aids-Hilfe hat Beate Guse Grabbelkisten aufgebaut. "Da befinden sich verschiedene Verhütungsmittel drin. Die Mädels können erst ertasten, was es ist, und dann sprechen wir darüber." Einen Tisch weiter gibt es sogar etwas zu gewinnen: Wer ein Rätsel über das Jugendschutzgesetz ausfüllt, hat die Chance auf einen iPod.

Weiter geht’s: Rachel hat vor dem Spiegel Platz genommen. Visagistin Nicole Fabisch erklärt ihr, wie sie ihre Haut am besten pflegt und trägt ein Tages-Make-up auf. Zusammen mit Gerti Koopmann hat sie ein beeindruckendes Arsenal mitgebracht.

"Wir zeigen den Mädels, wie man sich schminken kann, wollen sie aber auch darauf hinweisen, dass sie es nicht übertreiben müssen. Die meisten sind ja nicht älter als 14", sagt Gerti Koopmann, während sie bei einem Mädchen die Augen schminkt. Eine Freundin steht mit ihrem Handy schon für das Vorher-Nachher-Bild bereit...

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