45 Teams aus vierten, fünften und sechsten Klassen kämpfen um den Gesamtsieg.

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Schnelle Reaktionen sind am Kicker gefragt: Beim Sebastian Cup traten 450 Kinder aus Nettetal an.

Schnelle Reaktionen sind am Kicker gefragt: Beim Sebastian Cup traten 450 Kinder aus Nettetal an.

Reimann

Schnelle Reaktionen sind am Kicker gefragt: Beim Sebastian Cup traten 450 Kinder aus Nettetal an.

Lobberich. Spielen und reden statt Fernsehen - das war die Idee vor drei Jahren für den Sebastian Cup. "Das Konzept kommt an. Die Schüler und auch wir sind begeistert", sagt Britta Welke, Lehrerin an der Katholischen Grundschule Lopbberich.

Donnerstagnachmittag machten in der Sporthalle am Werner-Jaeger-Gymnasium 45 Teams- alles Schulsieger - aus vierten, fünften und sechsten Klassen begeistert mit. An neun großen Tischkickern kämpften 450 Kinder um den Sebastian Cup.

Jedes Team durfte acht Begleiter mitbringen. Diese bekamen wie die Teilnehmer ein T-Shirt, die es in allen Regenbogenfarben mit Aufschrift "Sebastian Cup 2009" gab. So feuerte auch Dilek (9) von der Katholischen Grundschule Lobberich seine Freunde an: "Flammen-Team vor, noch ein Tor."

"Kickern ist besser als am Computer sitzen."

Jannik, 13 Jahre

Britta Welke ist seit drei Jahren dabei und stellt Fest: "Die Begeisterung wird imme rgrößer." Inzwischen verfügt die Lobbericher Grundschule über zwei Kicker, die regelmäßig umlagert sind und auch in den Betreuungsgruppen eingesetzt werden.

Niclas (11) aus Breyell ist in der 6b der Gemeinschaftshauptschule Kaldenkirchen und begeisterter Zuschauer. "Das macht einfach Spaß. In der Schule kicker ich und ich bin gut. Es konnten aber nur vier ins Team", bedauert er. Sein Freund Jannik (13) aus Bracht nickt zustimmend. "Unser Opa hat uns gebracht. Kickern ist besser als am Computer sitzen."

Die elfjährige Maria aus Grefrath besucht ebenfalls die Hauptschule Kaldenkirchen und findet es "einfach cool, dass alle hier sind und Spaß haben. Und dass es Äpfel und Bananen gibt, so viel man haben will." Ihre Freundin Diara (12) gehört zum Schul-Team. "Ich bin eben gut", meint sie selbstbewusst.

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