Leuth/Lobberich. Günther Nonninger, am 23.Juni 1923 in Lobberich geboren, ist tot. Er starb an seinem 87.Geburtstag im Dülkener Hospiz "Haus Franz". Die Messe ist am Mittwoch um 10 Uhr in der Leuther Pfarrkirche. Danach ist die Beisetzung auf dem Friedhof in Lobberich ab Friedhofskapelle. Nonnninger hinterlässt Frau Helga und Tochter Ursula.

Der gelernte Drogist engagierte sich direkt nach der Kommunalen Neugliederung 1970 für den Ausbau des Fremdenverkehrs in Nettetal und im Kreis Viersen. Er eröffnete eine Tretomobil- und Fahrradverleihstation in Leuth, organisierte stadtgeschichtliche Kutsch- und Planwagenfahrten durch das Nettetal.

Er erforschte und dokumentierte seit Jahrzehnten Heimatgeschichte, sammelte Fundstücke aus der Römerzeit des Nette- und Maas-Raumes und betrieb in seinem Haus an der Dorfstraße in Leuth ein kleines Heimatmuseum. Die Exponate übergab er später der Außenstelle des Rheinischen Amtes für Bodendenkmalpflege in Xanten.

Nonninger gehörte zu den Gründern des deutsch-niederländischen Museumsvereins Sablonibus. Er wurde 1991 vom Landschaftsverband Rheinland mit dem Rheinlandtaler ausgezeichent, von der Stadt bekam er 2003 den Silbernen Nettetaler.

Günther Nonninger war seit 1.April 1967 Mitglied der Leuther Lambertus-Bruderschaft. Dafür wurde er beim letzten Schützenfest mit der Goldenen Ehrennadel ausgezeichnet. Die FDP vertrat Nonninger als sachkundiger Bürger im Fremdenverkehrs- und Kulturausschuss der Stadt Nettetal. lg/tz

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