Wegen des starken Regens musste das Turnier an den ersten beiden Tagen abgebrochen werden. 103 Teams waren dazu nach St. Hubert gekommen.

Der Regen machte den Organisatoren des Turniers „Young Masters“ einen Strich durch die Rechnung.
Der Regen machte den Organisatoren des Turniers „Young Masters“ einen Strich durch die Rechnung.

Der Regen machte den Organisatoren des Turniers „Young Masters“ einen Strich durch die Rechnung.

Hüskes

Der Regen machte den Organisatoren des Turniers „Young Masters“ einen Strich durch die Rechnung.

St. Hubert. Gerade spielten die Klassen 3a gegeneinander. Die „Pinguine“ der Gemeinschaftsgrundschule St. Hubert gegen die „Wilden Delfine“ der Kempener Regenbogenschule. Die Pinguine gewannen 2:1. Die Kids jubelten. Minuten später waren nicht nur sie klitschnass, musste dieses gerade begonnene Turnier der dritten Grundschulklassen abgebrochen werden. Auch bei den Zweitklässlern am Nachmittag das gleiche Pech: Starkregen und Gewitter sorgten auch hier für das frühzeitige Aus. Also „Land unter“ beim großen „Young Masters“-Turnier des FC St. Hubert, zumindest an den ersten beiden Tagen. An ein Weiterspielen war am Samstag nicht zu denken.

170 Helfer machten das große Event möglich

Schon am Tag zuvor, als 28 Teams der vierten Schuljahre, darunter die „Dorenburg-Kicker“, die „Burgdrachen“ oder die „Wiesenninjas“, um Punkte und Pokale spielten, musste aufgrund von Regengüssen die Endrunde ausfallen. Für die Wertung wurde das Abschneiden in der Vorrunde zugrunde gelegt. Die „Vampirkicker“ der Kempener Astrid-Lindgren-Schule wurden an die Spitze gesetzt, vor den „Robben“ (Albert-Schweitzer-Schule Anrath), den „Teufelskickern“ der St. Töniser Grundschule Hülser Straße und den „Biestigen Biestern“ (Astrid-Lindgren-Schule). Das Turnier ging erst am Sonntag mit den Erstklässlern weiter.

„Das ist höhere Gewalt, da kann man nicht viel machen“, sagte ein wichtiger der rund 170 Helfer, der mit seinem Team dieses 30. große Event möglich gemacht hatte: der 72-jährige Karl-Heinz „Kalla“ Josten von den Unicef-Kicker des FC St. Hubert. Josten vergaß nicht, zu erwähnen, dass ohne die vielen Helfer auch aus den insgesamt 18 Grundschulen die Durchführung nicht möglich gewesen wäre. „Es war schon ein Traum, als wir sogar beim Aufbau am Donnerstag rund 80 Helfer aus den Schulen hatten“, sagte Josten.

Trotz des Wetters waren die angekündigten 103 Teams startklar; sie kamen nicht nur aus Kempen. So hatte vorab eine Mettmanner Grundschule vier Mannschaften an die Stendener Straße geschickt, drei St. Töniser Schulen sogar insgesamt 21 Teams. Die Förderschule Ost in Viersen meldete ebenso wie Schulen aus Grefrath, Oedt, Anrath oder Hüls Mannschaften an.

Kuchen, der wegen der Ausfälle übrigblieb, ging an die Tafel

Viele Wochen hatten sich die Kinder im Sportunterricht vorbereitet. 24 Teams der Erstklässler, die viele Fan-Clubs dabei hatten, waren am Sonntag eifrig bei der Sache. Aus der Klasse 1b der Gemeinschaftsgrundschule St. Hubert wurden die „Feuerwölfe“ oder aus der 1c einer Hülser Schule die „Breetlook Burgos“.

Für das leibliche Wohl war gesorgt. Der Kuchen, der wegen der Ausfälle nicht weggegangen ist, wurde der Tafel Kreis Viersen zur Verfügung gestellt. Red

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