1820 Teilnehmer – damit hatte der 13. Altstadtlauf die zweithöchste Beteiligung.

1820 Teilnehmer – damit hatte gestern der 13. Altstadtlauf die zweithöchste Beteiligung.
Der B-Lauf ging über eine Distanz von fünf Kilometer. Da hieß es: Kraft einteilen.

Der B-Lauf ging über eine Distanz von fünf Kilometer. Da hieß es: Kraft einteilen.

Reimannn

Der B-Lauf ging über eine Distanz von fünf Kilometer. Da hieß es: Kraft einteilen.

Kempen. „Noch geht es, aber es wird immer wärmer“, sagte am Morgen der Orga-Chef des 13. Kempener Altstadtlaufes, Lothar Bunzel. Als die jüngsten Teilnehmer losgelassen wurden, zeigte das Thermometer bereits um elf Uhr 27 Grad. Die Hitze war auch ein Grund, warum der Rekord aus dem Vorjahr mit 2192 Teilnehmern nicht erreicht werden konnte. Diesmal waren es 1820 Jungs und Mädels, Frauen und Männer. Immerhin die zweithöchste Beteiligung aller 13 Läufe, wovon Lothar Bunzel wieder mit einem starken Team der Vereinigten Turnerschaft Kempen (VTK) bislang elf Läufe geleitet hatte.

Bananen, Wasser, Massage und hin und wieder das DRK waren gefragt

Das kennt man schon bei der VTK. Alles war mit Unterstützung der Stadt und vieler Sponsoren und Helfer bestens vorbereitet. Auch waren etwa 40 Sanitäter mit dem Notarzt im Einsatz. Allein 60 Halteverbotsschilder, 450 Absperrgitter und über 700 Meter Flatterband waren notwendig, damit sich der Pulk der Läufer uneingeschränkt bewegen konnte. Elfmal drückte Gerhard Leber die Starterpistole. Und nach dem Knall liefen Drei- bis über 80-Jährige um die beste Zeit.

Es wurde heiß. Einige Mal musste das DRK ran, um bei wenigen erschöpften oder gestürzten Läufern Erste Hilfe zu leisten. Die Massageliegen des ambulanten Gesundheitszentrums von Ruud Stefelmanns waren auf dem vollen Buttermarkt genau das Richtige. Gefragt waren ferner die Bananen, die das AOK ausgab, und das auch unterwegs spendierte Wasser.

Vom Buttermarkt aus kommentierte erneut amüsant und mit Sachverstand Ferdinand van Heukelum das Event. Gerade hatte ihm etwa 100 Meter weiter Karin Brieden mit ihrer roten Fahne das Zeichen gegeben: Die Läufer kommen gleich um die Ecke. Ganz vorne lief die sechsjährige Jana Schulte-Tenderich von der Kempener Kita „Pusteblume“. Sie gewann in 1:44 Minuten den 500-Meter-Lauf; Vater Elmar war natürlich stolz auf seine Tochter, die sich knapp gegen Kim Merit Peters von der KG Wiesenstraße durchgesetzt hatte. Zehn Sieger sollten im Laufe des Tages noch folgen. Darunter war auch Kevin Ahlberg von der Kempener Astrid-Lindgren-Schule: Der Junge des Jahrgangs 2008 gewann den Ein-Kilometer-Lauf.

Zu Beginn scharrten die Kinder der vielen Kitas und Grundschulen quasi mit den „Hufen“, wollten zeigen, was sie bei den vielen Trainingseinheiten gelernt hatten. So in ihren orangenen Trikots die 1b der Grundschule Wiesenstraße. „Ihr müsst gleich richtig Gas geben“, wünschte sich Lehrerin Claudia Kinzig.

Natürlich versuchten viele, die Ergebnisse des Vorjahres zu verbessern. Wie die beiden Tönisvorster Schwägerinnen Jacky und Jenny Watola, die ebenso über die 5000-Meter-Strecke liefen wie Dr. James Blunk, der im Kempener Hospital Chefarzt in der Abteilung für Schmerztherapie ist. Mit ihm nahmen auch seine Kinder Judith (8), Jona (13) und die 14-jährigen Tabea und Hannah teil. Der Medizinier hatte sich etwas über die fünf Kilometer vorgenommen: „Nicht schon wieder sieben Minuten später als mein Sohn Jona über die Ziellinie zu laufen. “

Einmal mehr war die VTK mit ihren Orga-Chefs Lothar Bunzel und Dieter Aupperle ein exzellenter Gastgeber; für die exakten Zeiten sorgte wieder taf-timing. Es gab sogar eine Firmenwertung, bei der das 24-köpfige Team von Martina Bunse mit vorne lag – allerdings mit der Prinzengarde Kempen und den 37 Aktiven des Lauftreffs nicht ganz mithalten konnte.

Die Damen des VTK hatten in der Cafeteria viel zu tun. Mitglieder des Verkehrsvereins standen im Getränkewagen, auch die Stadtwerke kümmerte sich um die schwitzenden Aktiven und Besucher. Wie es sich für einen Hauptsponsor gehört, wurden jede Menge Prinzenrollen von Griesson de Beukelaer verteilt.

Daran dachten die Jüngsten aber erst einmal nicht. Auf dem Streckenfahrrad zeigte ihnen Charly Janssen den Weg. Und einige Mütter hielten bunte Tafeln hoch, damit sich die Kinder nach den Läufen wiederfanden.

Oft gelobt wurde die 2500-Meter-Route mit teilweise neuer Streckenführung.

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