Seit 2010 berichtet die Redaktion der WZ über die Pannen und Probleme auf der Strecke des Niers-Expresses. In dieser Zeit gab es unzählige Reaktionen von Pendlern zu dem, was sich auf der Strecke abgespielt hat. Am Dienstag haben die Beschwerden aber einen neuen Höhepunkt erreicht. Die Reisenden haben die Nase voll von der Nordwestbahn, die eine schlechte Leistung abliefert. Vom VRR, der für die unzureichende Wagenbestellung zuständig ist. Von den Politikern, die stets betonen, mit den Verantwortlichen Gespräche zu führen.

Die Verärgerung der Pendler ist mehr als verständlich. Seit vielen Jahren werden die Kunden von der Nordwestbahn, aber auch von der Deutschen Bahn als Schienennetzbetreiber, vertröstet. Zum Beispiel damit, dass mehr Wagen eingesetzt werden sollen. Oder damit, dass der Informationsfluss verbessert werden soll. Vor allem mit Blick auf den Service hat sich beim Niers-Express aber so gut wie nichts verbessert.

Die jüngsten Vorfälle sollten so etwas wie der allerletzte Weckruf sein. Die Pendler erwarten von allen Beteiligten Hilfe. Kunden sollten auch wie Kunden behandelt werden. Und nicht wie Bittsteller.

Leserkommentare (3)


() Registrierte Nutzer