Im Kendelgeflüster sind Wetter und Knollen Gesprächsthema. Und es endet mit Theater.

Schön, wie WZ-Fotograf Kurt Lübke das Wort „Kirchturmdenken“ interpretiert hat.
Schön, wie WZ-Fotograf Kurt Lübke das Wort „Kirchturmdenken“ interpretiert hat.

Schön, wie WZ-Fotograf Kurt Lübke das Wort „Kirchturmdenken“ interpretiert hat.

Schön, wie WZ-Fotograf Kurt Lübke das Wort „Kirchturmdenken“ interpretiert hat.

St. Hubert Ein Foto wie gemalt – der Kirchturm von St. Hubertus ragt in den gräulichen Himmel, der aber gar nicht so herbstlich-abweisend wirkt, weil die gelben Tupfer im Acker dem Bild so eine spätsommerliche Wärme geben. Kurt Lübke hat angehalten und den Moment festgehalten. Man müsste eigentlich gleich mit der Staffelei an genau diese Stelle und den Pinsel in Farben eintauchen.

Kendel-Geflüster

Doch kein Beachvolleyball–Turnier

Es hätte so schön werden können, doch das schlechte Wetter machte den Mitgliedern der Jungen Union Kempen-Grefrath (JU) einen Strich durch die Rechnung. Zum siebten Mal sollte am vergangenen Wochenende das Beachvolleyball-Turnier am Königshütte-See in Kooperation mit dem Segel-Surf-Club Kempen stattfinden. Doch schon einen Tag vorher war klar: Es wird kalt und nass. Aus diesem Grund wurde das Turnier abgesagt – mit Aussicht auf Wiederholung am kommenden Wochenende (die WZ berichtete). „Das Turnier wird leider nicht nachgeholt“, teilte Maximilian Thelen, Geschäftsführer der JU, jetzt mit. „Wir bekommen die Teams nicht mehr zusammen, die meisten haben am Ersatztermin keine Zeit mehr.“ Nach sechs Jahren Beachvolleyball ist dieses Jahr das erste, in dem das Turnier komplett ausfallen muss. „Bisher hat es jedes Jahr geklappt, aber so viel Pech wie in diesem Jahr hatten wir noch nie.“

KJG-Gruppe im Marienheim

Kein Problem mit dem Wetter werden die Kinder (ab sechs Jahren) haben, die mit Gleichgesinnten ihre Freizeit verbringen möchten. Die können nämlich an der Gruppe der Katholischen jungen Gemeinde (KjG) teilnehmen, die sich immer dienstags von 17 bis 18.30 Uhr im Marienheim am Kirchplatz treffen. Innerhalb der Gruppe dürfen die Kinder mitbestimmen, was gemeinsam unternommen wird – ob spielen, basteln, backen oder kochen. Die Teilnahme kosten pro Gruppenstunde 50 Cent für Getränke, KjG-Mitglieder zahlen nichts. Fragen beantwortet Ulrike Ingendae (Tel. 02152/87 60 463) oder per E-Mail:

u.ingendae@gmail.com

Trödel rund ums Kind

Kinder sind auch bei diesem Termin das große Thema: beim „Trödel rund ums Kind“ am 23. September. Dann gibt es gebrauchte Kleidung und Spielsachen im evangelischen Gemeindezentrum, Martin-Luther-Straße 12. Angeboten werden von 10 bis 13 Uhr Schwangerschafts-Kleidung, gut erhaltene Kinderklamotten, Konfirmations- und Kommunionsbekleidung sowie Spielwaren, Kinderwagen, Bücher und DVDs für Erwachsene und Kinder. Eine Cafeteria sorgt mit Kaffee und Kuchen für das leibliche Wohl der Besucher. Zehn Prozent des Erlöses sind für die Kinder- und Jugendarbeit der Evangelischen Kirchengemeinde bestimmt. Weitere Infos gibt’s per E-Mail.

troedelbörse@t-online.de

Praxis für Logopädie

Bereits im Mai hatte der Flüsterer verlauten lassen, dass das Ehepaar Schages vom ehemaligen Damenmode-Geschäft „Rascha-Moden“ an der Breite Straße 17 einen Nachmieter für die Räumlichkeiten gefunden hat: die Logopädin Dagmar Vieren, vorher Loschelder, aus St. Hubert. Seit 2008 ist sie in St. Hubert tätig, zuvor war ihre Praxis an der Straße Auf dem Zanger angesiedelt. Mit den neuen Räumen konnte Vieren sich nicht nur vergrößern, sondern rückt auch näher in die Ortsmitte vor. Neben der klassischen Einzelbehandlung bietet sie nun auch an jedem ersten Freitag im Monat eine kostenlose Beratung zum Thema Logopädie und Burnout-Therapie an. Seit dem letzten Jahr ist Dagmar Vieren auch zertifizierte Burnout-Therapeutin. Und auch für die Zukunft sind noch weitere Neuerungen geplant. Ab Herbst will sich Vieren zur Lach-Yoga-Trainerin ausbilden lassen. Das Training hilft sowohl Erwachsenen als auch Kindern bei der Entspannung der Muskulatur.

Knollenflut bei Radrennen

Über das Radrennen in St. Hubert vor knapp zwei Wochen war nur Gutes zu hören: tolle Rennen, prima Rahmenprogramm. . . Eine kleine Beschwerde erreichte den Flüsterer dann doch: Die Halteverbots-Schilder auf dem Marktplatz, der für das Rennen gesperrt worden war, seien nicht gut zu sehen gewesen. Mit dem Resultat, „dass massiv Knollen“ verteilt worden seien. Schlecht zu erkennende Verbotschilder habe es nicht gegeben, sagte Stadtsprecher Christoph Dellmans auf Nachfrage. Er habe das selbst überprüft. Der Beschwerdeführer hatte dann noch einen Tipp für die Organisatoren im Falle einer Radrenn-Wiederholung: Vorher Flyer in der Nachbarschaft verteilen, damit jeder Bescheid weiß, was auf ihn zukommt. Da hätte der Flüsterer noch einen ganz uneigennützigen Tipp: WZ lesen!

Ausflug ins Gebiet „Tote Rahm“

„Was wird aus der Toten Rahm? – So lautet der Titel einer Exkursion zum Naturschutzgebiet „Tote Rahm“, die vom Naturschutzbund Kempen-St. Hubert-Tönisberg gemeinsam mit der Volkshochschule und der Ökumenischen Umweltgruppe der Kempener Kirchengemeinden am Freitag, 22. September, angeboten wird. Von 15 bis 18 Uhr führt Ansgar Reichmann von der VHS durch das Gebiet. Treffpunkt ist die Waldschenke, Schadbruch 15. Das Kurzseminar findet im Zusammenhang mit dem Vortrag „Zeelink – Verlegung einer Gasleitung – Risiken und Chancen für die Natur mit dem Schwerpunkt der Querung des Naturschutzgebietes Tote Rahm“ statt. Dieser findet am 20. September um 19.30 Uhr im evangelischen Gemeindezentrum Kempen an der Wachtendonker Straße statt. Im Rahmen der Exkursion sollen mögliche Antworten auf die Frage gefunden werden, ob dem Naturschutzgebiet mit der geplanten Gasleitung das Ende droht. Die Teilnahme an der Exkursion ist kostenlos. Anmeldung mit Angabe der Nummer K 725117 bis morgen bei der VHS unter Tel. 02162/93480.

„Wir alle sind wieder in unserem Element. Nicht nur die elf Amateurschauspieler der Kendel-Bühne. Auch die Mitglieder, die ihre Aufgaben hinter der Bühne oder mit der Organisation im Vorfeld haben“, sagt Regisseurin Karin Schenk. Mit jeder Probe gebe es neue kreative Ideen bei der Umsetzung des Lustspiels „Der Alte muss weg!“ von Margot Weller. Die Darsteller schlüpfen schauspielerisch mehr und mehr in ihre Rollen, geben ihnen die ganz persönliche Note. Dabei wird – neben Textsicherheit und Aussprache – großen Wert auf Gestik, Temperament und Mimik gelegt. „Und wir haben im Vorfeld jede Menge Spaß. Kleine Versprecher werden von mir ins Textbuch übertragen und fließen somit in die darstellenden Rollen ein; das ist einfach super!“

Vorverkauf startet bald

Der Kartenvorverkauf für das neue Stück der Kendelbühne im Forum St. Hubert (Eintrittskarten gibt es zum Preis von zehn Euro) startet am Samstag, 30. September, von 10 bis 12 Uhr im Forum, Hohenzollernplatz 19. Restliche Karten gibt es ab Mittwoch, 4. Oktober, bei Schreibwaren Driesch, Hauptstraße 37, Tel. 02152/7326. Im November wird die Komödie „Der Alte muss weg!“ von Margot Weller fünfmal aufgeführt. Die Premiere ist am Freitag, 24. November, 19.30 Uhr.

Es folgen weitere Termine am Samstag, 25. November, 17 Uhr; Sonntag, 26. November, 16 Uhr sowie am Freitag, 1. Dezember, 19.30 Uhr, und Samstag, 2. Dezember, 17 Uhr.

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