Die Kommissare Hans Pimpertz und Hans-Hubert Glasmachers haben Akzente gesetzt.

Arm in Arm im Rokokosaal: Hans Pimpertz (l.) und Hans-Hubert Glasmachers freuen sich auf ihren Ruhestand.
Arm in Arm im Rokokosaal: Hans Pimpertz (l.) und Hans-Hubert Glasmachers freuen sich auf ihren Ruhestand.

Arm in Arm im Rokokosaal: Hans Pimpertz (l.) und Hans-Hubert Glasmachers freuen sich auf ihren Ruhestand.

Kurt Lübke

Arm in Arm im Rokokosaal: Hans Pimpertz (l.) und Hans-Hubert Glasmachers freuen sich auf ihren Ruhestand.

Kempen. Zwei verdiente Kommissare hat Polizeichef Utz Schmidt am Freitag im Rokokosaal in den Ruhestand verabschiedet: Hans Pimpertz aus Kempen und Hans-Hubert Glasmachers aus Grefrath.

Die beiden 61-Jährigen waren mehr als 40Jahre im öffentlichen Dienst tätig. Was sie noch verbindet: Beide kamen über berufliche Umwege zur Polizei und lieben die Natur wie Muse.

Pimpertz ist Mitbegründer des Kommissariates "Vorbeuge"

Der Erste Kriminalhauptkommissar Hans Pimpertz hat zunächst eine Gärtnerlehre gemacht und das Abitur am Abendgymnasium nachgeholt, bevor er ab 1971 Staatsdiener wurde.

Bis heute ist der gebürtige Schmalbroicher der Natur verbunden. Im Ruhestand freut er sich auf den 1000 Quadratmeter großen Garten an seinem Geburtshaus nahe Haus Velde, den er seit Jahren ökologisch bewirtschaftet.

1976 kam Pimpertz vom Präsidium Duisburg zur Kreispolizeibehörde Viersen. Dort war er Mitbegründer des Kommissariates "Vorbeuge" und hatte vier Jahre neben dem damaligen Polizei-Chef Ulrich Fomferra die Stabsleitung. Die letzten Jahre war er Kommissariats-Leiter in Kempen.

Sowohl als Spieler als auch als Trainer hat Hans Pimpertz im Kempener Handball Akzente gesetzt- ein Gen, das er auch seinen drei Töchtern mitgegeben hat. Neben dem Garten hat er Spaß an kulturellen Dingen.

Künftig will er Kempen-Besuchern die schöne Altstadt als Stadtführer näher bringen.

Hans-Hubert Glasmachers hat im elterlichen Betrieb eine Maler-Lehre gemacht, bevor er zur Polizei ging. Nach der Beamten-Ausbildung in Linnich und Bochum war er zuerst in Düsseldorf tätig, bevor er 1970 in den Kreis Viersen kam.

Seit 1974 war sein Büro in Kempen, wo der Kriminalhauptkommissar im Erkennungsdienst die Spurensuche am Tatort vorantrieb. Dort erlebte er die rasante Entwicklung in der DNA-Forschung für die polizeiliche Ermittlung hautnah mit.

Wie Pimpertz bewirtschaftet Glasmachers einen großen Garten. Entspannung findet er bei der Musik: Der Ur-Grefrather spielt Klarinette und Saxofon im Grefrather Musikverein, wo er seit 28 Jahren im Vorstand ist.

Die Musik haben die vier Söhne geerbt- einer ist sogar Berufsmusiker. Aber auch die Geschichte, besonders die seines Heimatortes Grefrath, hat es Hans-Hubert Glasmachers angetan.

Zwei sympathische Kommissare, die im Ruhestand sicher keine Langeweile haben. Zumal die Enkelkinder sie mittlerweile stark in Anspruch nehmen...

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