Mit Dieter Augsteins Abschied geht eine lange Hausmeister-Ära zu Ende.

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Brigitte und Dieter Augstein bei ihrem Abschied: Gudrun Vetter-Rehkämper und Rektor Edmund Kaum (v.l.) gratulieren.

Brigitte und Dieter Augstein bei ihrem Abschied: Gudrun Vetter-Rehkämper und Rektor Edmund Kaum (v.l.) gratulieren.

Reimann

Brigitte und Dieter Augstein bei ihrem Abschied: Gudrun Vetter-Rehkämper und Rektor Edmund Kaum (v.l.) gratulieren.

Kempen. Etwas gerührt wirkte Dieter "Dietrich" Augstein bei seinem  Abschied am Freitag schon, auch wenn er sagte: "Dieser Freitag der 13. ist ein schöner Tag für mich."

Seit August 1983 war der 62-Jährige als Hausmeister am Thomaeum beschäftigt. Schulleiter Edmund Kaum würdigte in seiner Festrede Arbeit und Einsatz Augsteins, der auch schon unter den Ex-Rektoren Georg Strasser und Martin Reis die Geschicke der Schule mitverantwortete.

Sportlicher Abschied in einen sportlichen Ruhestand

Diesen Sachverstand durfte Augstein am Freitag unter Beweis stellen, denn das Lehrerkollegium hatte sich einige lustige Aufgaben ausgedacht. So musste er verschiedene Schlüsselbunde den passenden Lehrern zuordnen, den richtigen Besitzer von Brieffächern wissen und ein Sportquiz lösen.

Das alles meisterte er mit Bravour und bekam dafür einen Pokal mit der Inschrift "Dieter Augstein, Meister des Hauses Gymnasium Thomaeum Kempen von August 1983 bis Mai 2009". Der Pokal selbst war unter vielen bunten Luftballons versteckt, so dass Augstein nur mit Nadelgewalt an seine Auszeichnung gelangte.

Stellvertretend für das Lehrerkollegium erhob Udo Schieferstein das Wort, dann folgten Geschenke von Lehrern, Schülern und Eltern. Besonders ins Zeug gelegt hatte sich Walter Weitz an der Gitarre mit einem eigens für "Auge" gedichteten "Hausmeisterlied", dessen Refrain von allen festlich mitgesungen wurde.

Augstein selber beschreibt seine fast 26 Jahre mit den Worten des Radiomoderators Manfred "Manni" Breuckmann: "Ich habe geschrien, geflüstert und ich habe mich geärgert - aber ich hatte Spaß!" Den wird er sicherlich auch bei seiner letzten Amtshandlung, einem Probealarm mit Beteiligung der Feuerwehr, haben.

Für die Zukunft hat Augstein auch schon Pläne: "Ich werde radfahren und mich bei der Vereinigten Turnerschaft Kempen zusätzlich als Gerätewart einbringen." Na dann - Tschüss und alles Gute, Dieter!

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