Kempen. Die Suche nach der vor fast 22 Jahren verschwundenen Dagmar Knops ist noch nicht beendet. "In den nächsten Tagen geht es weiter in der Villa Horten", sagt Willy Theveßen, Sprecher der Mönchengladbacher Polizei. Die Schwierigkeiten mit Gutachten, Kosten und der Statik der Villa seien beseitigt.

Zuletzt war die Mordkommission Anfang April 2009 im Haus am Burgring 73 tätig. Eine Spezialfirma nahm im Keller unter Anleitung von Kommissar Ingo Thiel Bohrungen vor.

Seit einem anonymen Brief vom Februar 2008 werden die sterblichen Überreste der vor 22 Jahren verschwundenen Studentin im Gebäude gegenüber der Burg vermutet. Die damals 22-Jährige war nach einem Kneipenbesuch im "Lichtblick", Tiefstraße 24, nie mehr aufgetaucht.

Sowohl Leichenspürhunde als auch der Geo-Radar schlugen bei Begehungen des Kellers an. Das machte die Ermittler zuversichtlich, dass dieser schwierige Fall endlich gelöst werden kann. Die Arbeiten waren zuletzt ins Stocken geraten, weil die Leiche doch nicht unter der anfangs vermuteten Stelle - einem Brunnenschacht - zu finden war. Danach richtete sich der Blick auf das Fundament unter dem Treppenhaus.

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