Bei der 52. Auflage des „Rund um die Burg“-Radrennens waren mehr als 400 Sportler dabei.

Beim Einlagenrennen gewann Adrian Zirwes (M.). Zweiter wurde Stephan Kahl und dritte Jennifer Marxen.
Beim Einlagenrennen gewann Adrian Zirwes (M.). Zweiter wurde Stephan Kahl und dritte Jennifer Marxen.

Beim Einlagenrennen gewann Adrian Zirwes (M.). Zweiter wurde Stephan Kahl und dritte Jennifer Marxen.

Clemens Hesse (r.) freut sich über den Schöndorf-Pokal der Westdeutschen Zeitung, der ihm von WZ-Redakteur Tobias Klingen überreicht wurde.

Beim Kinderrennen „Fette Reifen“ traten am Sonntag die jüngsten Radsportbegeisterten an.

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Beim Einlagenrennen gewann Adrian Zirwes (M.). Zweiter wurde Stephan Kahl und dritte Jennifer Marxen.

Kempen. Sechs Rennen, mehr als 400 Starter und ideale Rahmenbedingungen: Das 52. "Rund um die Burg"-Radrennen vom Radsportclub Kempen (RSC) war ein voller Erfolg. "Wir können zufrieden sein", sagt RSC-Vorsitzende Anne Claaßen mit Blick auf den Kempener Innenring.

Der Innenring war außer für Radsportler komplett gesperrt

Dieser war ab morgens für den Straßenverkehr gesperrt und wurde so zum Austragungsort des schnellsten Straßenradrennen Deutschlands. Das Rahmenprogramm gab es kurz vor dem Start- und Zielpunkt rund ums Kuhtor. Dort wartete heißer Kaffee der Kempener Rösterei Hummen auf Abnehmer.

Das Autohaus Gossens, das auch die drei Streckenfahrzeuge stellte, war mit sportiven Karossen vertreten: Ein Lemans-roter Mercedes SLS mit Flügeltüren und mehr als 500 PS für schlappe 200.000 Euro - damit hängt man nicht nur Rennradfahrer ab. Eher radsportlich ging es beim Grefrather Radprofi "Bikestation4all" zu: Dort gab es Trikots, Helme und andere nützliche Utensilien für den Radsport zu erwerben.

Damit hatte Frank Schemmer vom Radsportverein Unna wenig am Hut: Der "Spaßfahrer" baute seinen Karbon-Aluminium-Flitzer zusammen, seine Frau und die Hunde Lilli und Lena schauten ihm dabei zu. "Heute nehme ich die diese Räder, es regnet ja nicht", sagt der Mann, der zum ersten Mal in Kempen an den Start ging.

"Tolles Wetter, tolle Zuschauer, und ich war in guter Form."

Clemens Hesse, Sieger des Schöndorf-Pokals

Die Stimmung jenseits der Strecke war gut: Dort trafen sich Familien zum Gespräch, zum Schauen und Staunen: " Sind die schnell", staunte die kleine Lea (5), als die Rennradler immer wieder vorbeirauschten.

400 Sportler gingen an den Start.

"Rund um die Burg" ist das schnellste Straßenrennen Deutschlands und wird vom Radsportclub Kempen ausgerichtete. Es fand zum 52. Mal statt. Es gab sechs Rennen - für Profis und Amateure.

Der Pokal wurde nach dem bereits verstorbenen stellvertretenden Chefredakteur der WZ, Albert Schöndorf, benannt. Knapp 90 Sportler hatten sich zu diesem Rennen der C-Klasse angemeldet. Den Pokal nahm Clemens Hesse mit nach Hause.

16 Teilnehmer von Stadtverwaltung, Sponsoren und Presse gingen an den Start. Auch die WZ war mit zwei Radlern vertreten: Jennifer Marxen wurde dritte und Cornelius Lehmann Vierter.

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Beim Stichwort "Vorbeirauschen" muss man einen Namen nennen: Clemens Hesse. Der 24-jährige Sportstudent aus Köln siegte beim C-Klasse-Rennen um den Albert-Schöndorf-Pokal der Westdeutschen Zeitung.

Bei seinem ersten Start an der Burg setzte er sich drei Runden vor Schluss vom Feld ab und brachte seine Führung ins Ziel. "Das war ein absoluter Spitzentag", sagte der gebürtige Kasseler nach der Siegerehrung zur WZ. "Tolles Wetter, tolle Zuschauer und ich war in guter Form."

Mit dem Sieg steigt Rennradler Clemens Hesse in die B-Klasse auf

Überglücklich nahm Hesse den Schöndorf-Pokal - benannt nach dem ehemaligen stellvertretenden Chefredakteur der WZ - mit nach Hause. "Ich würde gerne wiederkommen. Das geht aber nur, wenn der Verein in Kempen auch ein B-Klasse-Rennen anbietet", sagte der Sieger. Durch den ersten Platz steigt der Student nämlich in die höhere Fahrerklasse auf.

Auch der Spaß kam bei den Rennen nicht zu kurz. Großen Applaus gab es beim Kinderrennen, wo das Motto "Dabei sein ist alles" zählte. Etwas verbissener ging es beim Einlagerennen von Sponsoren, Stadtverwaltung und Presse zu. Hinter dem Sieger, Adrian Zirwes, machte der Technische Beigeordnete Stephan Kahl (zweiter Platz) eine gute Figur. Dahinter landeten die Radler des WZ-Teams: Jennifer Marxen wurde Dritte, Cornelius Lehmann Vierter.

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