24 Thomaeer beteiligen sich am Comenius-Projekt. Ihr Theaterstück wird nächstes Jahr in Istanbul aufgeführt.

Die Thomaeer stellen das Thema Mobbing szenisch dar.
Die Thomaeer stellen das Thema Mobbing szenisch dar.

Die Thomaeer stellen das Thema Mobbing szenisch dar.

Die Thomaeer stellen das Thema Mobbing szenisch dar.

Kempen. Theater, Musik, gemeinsame Interessen - es gibt viele Wege, ohne Worte miteinander zu kommunizieren. Das lernen 24 Neuntklässler des Thomaeums, die am zweijährigen Comenius-Projekt teilnehmen. Die nach einem polnischen Pädagogen benannte Idee ist ein Programm der Europäischen Union mit dem Ziel, die Zusammenarbeit von europäischen Schulen anzutreiben.

"Wir wollen den Europa-Gedanken fördern", sagt Pädagogin Sonja de Jong, die mit ihrer Kollegin Sabine Michalak die Aktivitäten am Thomaeum betreut. Am Freitag war der fünfte Projekttag.

Thema: Theater. In drei Gruppen erarbeiteten die Schüler Szenen zu Mobbing, Diskriminierung und Homosexualität. "Das ist kein Grund zur Ausgrenzung", sagt Lucas (15) bestimmt.

Über Comenius bereisten er und fünf weitere Thomaeer Finnland, aßen Rentierfleisch am Lagerfeuer und lernten nette Leute kennen. "Gastfamilien, Finnen und wir haben uns auf Anhieb gut verstanden, wir hatten eine tolle Zeit", berichtet Lucas.

Christina, Annika, Marie und Lara waren acht Tage in Mailand. "Wir haben Kultur, Leute und ihre Mentalität kennengelernt", sagt Marie. Vorurteile wurden widerlegt. Gemeinsame Sprache ist Englisch, die Kempener arbeiten mit Finnen, Polen, Türken und Italienern zusammen.

Mittlerweile sind die Theaterszenen geschrieben, es wird geprobt. Im Mai 2010 wird das Stück in Istanbul aufgeführt. Dann ist auch das Projekt vorbei. Doch schon jetzt wissen Lucas, Marie und ihre Mitschüler: Für Europa sind sie bereit.

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