Der 18-jährige Lars Erik Pastor hat sich bis in den Bundeskader hochgetanzt. Mit der Russin Malika Dzumaev bildet er ein kongeniales Paar.

Schau mir in die Augen, Kleines: Lars Erik Pastor und Malika Dzumaev geben auf dem Tanzparkett eine gute Figur ab.
Schau mir in die Augen, Kleines: Lars Erik Pastor und Malika Dzumaev geben auf dem Tanzparkett eine gute Figur ab.

Schau mir in die Augen, Kleines: Lars Erik Pastor und Malika Dzumaev geben auf dem Tanzparkett eine gute Figur ab.

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Schau mir in die Augen, Kleines: Lars Erik Pastor und Malika Dzumaev geben auf dem Tanzparkett eine gute Figur ab.

Kempen. Tanzen ist sein Sport. An fünf Tagen der Woche zieht sich Lars Erik Pastor seine Tanzschuhe an und trainiert - nur sonntags und montags nicht, da bleibt Zeit für Privates. Diese Ausdauer ist belohnt worden: Mit seiner russischen Tanzpartnerin Malika Dzumaev (17) räumte der 18-jährige Kempener schon nationale und internationale Preise in Standard- und lateinamerikanischen Tänzen ab.

"Dann hatte ich Glück und durfte mit Malika trainieren."

Dabei hatte alles ganz klein angefangen. "Schon als Siebenjähriger tanzte ich in der Kinderklasse des Tanzsportclubs Seidenstadt Krefeld mit", erinnert sich Lars Erik. Seine Mutter Jutta (55) war dort Trainerin und nahm ihren Sohn oft mit. Auch Vater Martin (56), ebenfalls Hobbytanztrainer, setzte sich für seinen talentierten Filius ein.

Es folgten erste Erfolge auf Bundesebene, so der Titel des Deutschen Vizemeisters bei den Junioren. "Dann hatte ich Glück und durfte mit Malika trainieren", sagt Lars Erik. Deren bisheriger Partner aus Erkelenz wechselte im Mai 2007 für ein Schuljahr in die USA und machte damit die neue Tanz-Partnerschaft möglich. Beim Weltturnier "Youth Latin League" in Belgien siegte das Paar zum ersten Mal international, schnell schlossen sich weitere Erfolge an.

Ende letzten Jahres wartete ein Ritterschlag auf das Jugendpaar: Sie wurden von Bundessportwart und Bundestrainer in den Bundeskader der Erwachsenen berufen. Was für ein Erfolg für Lars Erik Pastor, der die elfte Klasse der Mülhausener Liebfrauenschule besucht und seine gesamte Freizeit in den steckt.

"Da bleibt nicht viel Zeit für Freunde übrig", gibt er zu bedenken. 2008 waren Malika und er an 35 Wochenenden unterwegs: auf Turnieren, mit dem Kader, als zusätzliche Förderung. Und wer glaubt, das reiche dem jungen Kempener, liegt falsch: Neben seinem Lieblingstanz Rumba bringt er sich im Sportunterricht gelegentlich mit Hip-Hop-Einlagen ein.

Momentan trainieren Malika und er auf den 14. März hin. Dann findet im Seidenweberhaus die Deutsche Meisterschaft in den lateinamerikanischen Tänzen der Jugend statt. Also: Daumen drücken!

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