Über 1000 Besucher vergnügen sich im proppenvollen Kolpinghaus.

Diese drei Schönen strahlen WZ-Fotograf Friedhelm Reimann im großen Kolpingsaal an, wo die Jugend abtanzt– natürlich kostümiert.
Diese drei Schönen strahlen WZ-Fotograf Friedhelm Reimann im großen Kolpingsaal an, wo die Jugend abtanzt– natürlich kostümiert.

Diese drei Schönen strahlen WZ-Fotograf Friedhelm Reimann im großen Kolpingsaal an, wo die Jugend abtanzt– natürlich kostümiert.

Diese drei Schönen strahlen WZ-Fotograf Friedhelm Reimann im großen Kolpingsaal an, wo die Jugend abtanzt– natürlich kostümiert.

Kempen. Was für ein Altweiber-Abend: Über 1000 Karnevalisten feierten ausgelassen bis in die frühen Morgenstunden im proppenvollen Kolpinghaus mit der Prinzengarde. Schon früh war der Ü30-Bereich gefüllt. "Tolle Sache", zeigte sich Garde-Vorsitzender Heiner Hermans begeistert von der ungebrochenen Resonanz auf die Veranstaltung.

Und DJHorst Thönes (65) musste alles geben. "Spitzen Musikauswahl- warum will der nur aufhören?", äußerten einige Gäste zum Abschied des Disc-Jockeys vom Plattenteller. Der Karnevalist, selbst Elferrats-Mitglied in der Kolpingsfamilie, zog um 4Uhr die Stöpsel aus den Boxen: "Habe fertig."

Mit Verkleidungen taten sich die "junggebliebenen Narren" dagegen etwas schwer. So war der Trend zum Kostüm noch nicht wirklich angekommen.

Perfekt war hingegen die Trennung Ü30 und junges Publikum: Getränke aus Gläsern, saubere Toiletten waren am Donnerstag nur einige der Vorzüge fürs närrische "Mittelalter".

Im großen Saal heizte Mediatec dem jungen Publikum richtig ein. Dort taten sich etliche der rund 150 Möhnen schwer, die Maske bis 24Uhr auf dem schweißbedeckten Gesicht zu lassen- Bier und Bützchen schmecken halt besser pur. Heiße Rhythmen und coole Kostüme ergänzten sich dort perfekt.

"Der freie Eintritt lässt wieder mehr Alte Weiber ins Kolpinghaus strömen", freute sich Gardesprecher Georg Funken beim Blick in die raderdolle Runde. Ein Trend, der schon im letzten Jahr erkennbar war- "und der sich hoffentlich fortsetzt".

Auch die Tatsache, das der Sicherheitsdienst einen ruhigen Abend hatte, sei erfreulich gewesen. Heiner Hermans: "Das lässt erkennen, dass die Jugend auch ohne übermäßigen Alkoholgenuss prima feiern kann."

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