Wenn Kempens neue Pfarrgemeinde 2010 startet, steht in den Gremien ein Generationswechsel an. Das ergaben jetzt die Wahlen.

St. Marien ist künftig die Pfarrkirche der fusionierten Kempener Gemeinde St. Mariae Geburt. Die Gotteshäuser St. Josef und Christ-König werden Filialkirchen.
St. Marien ist künftig die Pfarrkirche der fusionierten Kempener Gemeinde St. Mariae Geburt. Die Gotteshäuser St. Josef und Christ-König werden Filialkirchen.

St. Marien ist künftig die Pfarrkirche der fusionierten Kempener Gemeinde St. Mariae Geburt. Die Gotteshäuser St. Josef und Christ-König werden Filialkirchen.

Friedhelm Reimann

St. Marien ist künftig die Pfarrkirche der fusionierten Kempener Gemeinde St. Mariae Geburt. Die Gotteshäuser St. Josef und Christ-König werden Filialkirchen.

Kempen. Mit erschreckend niedriger Wahlbeteiligung sind am Wochenende die Gremien für die neue Alt-Kempener Kirchengemeinde St.Mariae Geburt besetzt worden. Der Bischof hat ab 2010 eine Fusion durchgesetzt und die Auflösung der drei Gemeinden St. Marien (5500 Gemeindemitglieder), St. Josef (4000) und Christ-König (3700) verfügt.

"Bei den Wahlen zum neuen Kirchenvorstand haben sich lediglich 771 Menschen beteiligt", sagte Pfarrsekretärin Doris August auf WZ-Nachfrage. Bei der Wahl zum Pfarrgemeinderat dürfte die Zahl im ähnlichen Rahmen liegen. Das heißt, dass die Wahlbeteiligung unter sechs Prozent lag.

Pfarrgemeinderat: Die alten Vorsitzenden scheiden aus

Beim Pfarrgemeinderat, der sich um pastorale Dinge wie Seelsorge, Diakonie, Caritas oder Verkündigung kümmert, kann von einem Generationswechsel gesprochen werden. In dem neuen Gremium sitzt kein einziger Pfarrgemeinderats-Vorsitzender mehr und die Hälfte der 16 Mitglieder sind neu. Sowohl Johannes Leenen (St. Marien) also auch Kurt Huintjes (Christ-König) und Ina Germes-Dohmen (St. Josef) haben sich von der Spitze zurückgezogen.

Um die drei Gemeinden paritätisch in etwa gleich zu halten, hatte man sich im Vorfeld auf drei Listen verständigt, wobei St. Marien als größter Gemeinde sechs, den beiden anderen jeweils fünf Vertreter zustanden. Bei der nächsten PGR-Wahl in vier Jahren wird es nur eine Liste geben ohne Rücksicht auf die Zugehörigkeit Stadt-Mitte, Kamperlings oder Hagelkreuz.

Für St. Marien sind künftig mit Mary Houben, Schwester Consilia Simons, Barbara Saitner-Holtemeyer und Dagmar Wagemanns immerhin noch vier Vertreter aus dem Ende des Jahres auslaufenden PGR vertreten. Neu sind Markus Hahn und Erwin Slotta.

Für Christ-König bleiben Jürgen Giebels, Ralph Hövel und Günther Stammen im Rat. Neu stoßen Johanna Meyer und Peter Royen dazu. Aus St.Josef kommen außer Frieda Neeten mit Ute Heyer, Marie-Theres Holtermann, Doerte Schäfer und Jonathan Steffens ausschließlich neue Gesichter in den PGR.

Die konstituierende Sitzung des Pfarrgemeinderates ist am 3. Dezember. Die eigentliche Arbeit beginnt 2010, wenn die alten Gremien aufgelöst sind.

Kirchenvorstand: Es gibt nur eine gemeinsame Liste

Beim Kirchenvorstand, der sich um Finanzen, Personal und Immobilien kümmert, zählt weniger die Herkunft denn die Qualifikation - folgerichtig wurde nur eine Liste eingereicht.

Im neuen Gremium sitzen Hans Angenheister, Manfred August, Paul Berger, Hans Jürgen Beulertz, Hans-Peter Fitzen, Wolfgang Hahmann, Helmut Klinkhammer, Jochen Köster, Horst Latzel, Bernhard Messing, Herbert Platen, Heinz-Josef Rox, Maria Schmithausen, Hans Theis, Udo Thelen und Heribert Welter.

Der Kirchenvorstand konstituiert sich Ende des Monats. Im dreijährigen Turnus wird jeweils die Hälfte des Gremiums neu gewählt.

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