Durch immer mehr Notarzt-Einsätze ist die Stadt Kempen kräftig ins Minus gerutscht.

Immer häufiger muss der Notarzt ausrücken. Das schlägt sich auf die Kosten für den Rettungsdienst aus. Kempen ist 2008 dadurch ins Minus gerutscht.
Immer häufiger muss der Notarzt ausrücken. Das schlägt sich auf die Kosten für den Rettungsdienst aus. Kempen ist 2008 dadurch ins Minus gerutscht.

Immer häufiger muss der Notarzt ausrücken. Das schlägt sich auf die Kosten für den Rettungsdienst aus. Kempen ist 2008 dadurch ins Minus gerutscht.

dpa

Immer häufiger muss der Notarzt ausrücken. Das schlägt sich auf die Kosten für den Rettungsdienst aus. Kempen ist 2008 dadurch ins Minus gerutscht.

Kempen. "Wo früher bei Schwindel eine Backpfeife reichte, wird heute der Notarzt gerufen." So kommentierte Sozialdezernent Hans Ferber im Fachausschuss eine bedenkliche Zahl: Die Betriebskostenabrechnung 2008 für die Kempener Rettungswache schließt mit einem Minus von 54.000 Euro ab.

Dabei schlugen vor allem die gestiegenen Einsatzzeiten der Rettungsfahrzeuge zu Buche. Ferber begründete dies mit einem gesteigerten Sicherheitsdenken in der Bevölkerung.

Das Geld für die Anschaffung von Digitalfunk ist gestrichen worden

Weitere Themen im Ausschuss für Ordnung, Feuerschutz und Verkehr: Erneut gestrichen ist 2009 die Einführung des Digitalfunks für Kempen. Vom Rettungsdienst bis hin zum Zivilschutz sollten alle Institutionen mit digitalen Funkgeräten ausgestattet werden. Jetzt hat der Kreis Viersen dieser Investition erst mal einen Riegel vorgeschoben. Die eingeplanten 400.000 Euro werden größtenteils ins nächste Jahr verschoben.

Keine Probleme sah die Stadtverwaltung bei den beantragten verkaufsoffenen Sonntagen der Werberinge. In Kempen sind am 29.3. (Kunsttage), 3.5. (Altstadtfest), 11.10. (Handwerkermarkt) und 6.12. (Weihnachtsmarkt) die Geschäfte offen. St.Hubert lädt zusätzlich am 11.10. zum Kürbisfest und am 13.12. zum hüpperschen Weihnachtsmarkt ein.

Erneuter Vorstoß in Sachen Bahnstraße ist laut Ferber "Polemik"

Auch das Thema Bahnstraße in St. Hubert kam wieder auf. Hintergrund: Die Stadt hat diese Hauptverkehrsader 2007 begradigt, indem die Parkregelung anders sortiert wurde. Zuvor hatte es Engpässe gegeben, vor allem mit Bussen. Der Verwaltung lag nun eine weitere Dokumentation von St.Hubertern über Raserei seit der Umgestaltung vor.

Ferber reagierte auf diesen neuerlichen Vorstoß unterkühlt: "Auch nach Meinung des Kreises findet sich hier größtenteils nur Diffamierung und Polemik." Stadt und Kreis hatten bereits 2008 Messungen durchgeführt. Ergebnis: Vor der Umgestaltung fuhren die Autofahrer im Tempo-30-Abschnitt im Schnitt 32km/h; hinterher waren es 34 bis 35 km/h- also kaum ein Unterschied.

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