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Die Kempener Kulturamtsleiterin Elisabeth Friese half, die wertvollen Dokumente des eingestürzten Kölner Stadtarchivs fachgerecht aufzubewahren.

Die Kempener Kulturamtsleiterin Elisabeth Friese half, die wertvollen Dokumente des eingestürzten Kölner Stadtarchivs fachgerecht aufzubewahren.

Privat

Die Kempener Kulturamtsleiterin Elisabeth Friese half, die wertvollen Dokumente des eingestürzten Kölner Stadtarchivs fachgerecht aufzubewahren.

Kempen. Als das historische Kölner Stadtarchiv einstürzte, setzte das Herz von Elisabeth Friese einen Takt aus. Kempens Kulturamtsleiterin hat in Köln studiert und dabei im Stadtarchiv gearbeitet. Zwei ihrer besten Studienfreunde gehören zu den Archiv-Mitarbeitern, die in letzter Sekunde aus dem einstürzenden Haus an der Severinstraße entkommen konnten.

Als vergangenen Samstag der Hilferuf aus Köln kam, machte sich die 52-Jährige auf in die große Lagerhalle, wo die geborgenen Archivmaterialien hingebracht wurden. Dort kümmerte sie sich um die geretteten Schätze. "Wir haben mit rund 20 Restauratoren, Historikern und Archivleuten entstaubt, von Steinchen befreit und auf Feuchtigkeitsschäden untersucht."

Ein strahlendes Gesicht muss Elisabeth Friese dann trotz der Katstrophe gemacht haben, als sie plötzlich ein einigermaßen unversehrtes Buch des Thomas a Kempis in Händen hielt. Dabei handelte es sich um eine Abschrift des zweiten Buches der Nachfolge Christi. Friese: "Das macht glücklich."

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