Porträt: Die Kempener Firma Florasan beliefert Fachmärkte mit Mulch, Torf, Holz, Blumenerde und Düngemitteln. Hergestellt werden die Produkte in Venlo.

Florasan-Geschäftsführer Markus Tippkötter zeigt eine Handvoll Rindenmulch– eines der Hauptprodukte des noch jungen Kempener Unternehmens.
Florasan-Geschäftsführer Markus Tippkötter zeigt eine Handvoll Rindenmulch– eines der Hauptprodukte des noch jungen Kempener Unternehmens.

Florasan-Geschäftsführer Markus Tippkötter zeigt eine Handvoll Rindenmulch– eines der Hauptprodukte des noch jungen Kempener Unternehmens.

Lübke

Florasan-Geschäftsführer Markus Tippkötter zeigt eine Handvoll Rindenmulch– eines der Hauptprodukte des noch jungen Kempener Unternehmens.

Kempen. Die Natur setzt auf Wachstum. Also setzt Florasan auf die Natur. "Wir verwerten vorwiegend nachwachsende Rohstoffe", sagt Markus Tippkötter. Der 43-Jährige betreibt mit Roland Schümann (46) seit 2006 das Großhandels-Unternehmen Florasan. Neben den Sortimenten Rinden, Pinien-Produkte, Blumenerde und Holzbrennstoffe sind Torf und Düngemittel im Angebot.

"Wir bilden auch aus und haben zwei Azubis."

(Markus Tippkötter, Geschäftsführer Florasan)

In knapp vier Jahren ist das zarte Firmen-Pflänzlein einen Steinwurf vom Wasserturm dynamisch gewachsen: Zum "Doppelkopf" Tippkötter-Schümann, die sich vom gemeinsamen Kartenspiel kennen, sind zehn Mitarbeiter gestoßen. "Wir bilden auch aus und haben zwei Azubis", sagt Markus Tippkötter, der den Handel mit Gartenprodukten von der Pike auf gelernt hat und seit 25Jahren in der Branche ist.

Bevor es ein Produkt auf die Florasan-Palette schafft, erfolgt eine Abstimmung mit Praktikern, die mit den 500 Artikeln der Firma umgehen müssen. "Erst wenn der Fachmann nickt, wissen wir, dass Qualität gewährleistet ist und die Ware den hohen Anforderungen auf dem Markt entspricht", sagt der Kempener.

Die Florasan-Macher wissen zum Beispiel, dass Pinienmulch nicht gleich Pinienmulch ist, und die Kunden auf Körnung, Farbe, Geruch oder auf Gütesiegel wie RAL oder RHP Wert legen. Und sie spüren Trends auf, die es im Handumdrehen umzusetzen gilt. Ganz neu ist beispielsweise rötliche Deko-Pinie, die der Terrasse ein mediterranes Flair verleiht. Oder ein Lava-Mulch aus der Vulkan-Eifel.

Das gärtnerisch geprägte Sortiment wird in Herbst- und Wintermonaten um Holzbrennstoffe ergänzt: Kaminholz-Scheite in handlichen Netzbeuteln, Anzündhilfen bis hin zu Briketts aus Nadel- oder Hartholz-Spänen.

Die Firma ist 2006 gegründet worden und beschäftigt heute zwölf Mitarbeiter. Geschäftsführer sind Markus Tippkötter und Roland Schümann. Florasan vertreibt Pinienrinde und Rindenmulch, aber auch florale Artikel wie Blumenerde, Dünger, Brennstoffe, Zierkies etc. Abnehmer sind Fachgarten-Märkte, Baumärkte und Filialisten.

Florasan GmbH, Peter-Jakob-Busch-Straße 12, Kempen, Tel.: 02152/894480, Fax: 02152/8944810.

Ein Trumpf für das Florasan-Duo ist der Produzent in Venlo. Dort herrscht große Flexibilität, was Artikelvielfalt und -Menge sowie die logistische Vernetzung in ganz Deutschland betrifft. Konkret: Das benötigte Produkt ist schnell am richtigen Ort- und Florasan blüht weiter auf.

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