Am Freitag beginnt der Verkauf für Comedy, Jazz, Klangkosmos und Kinderkultur.

Tina Häussermann und Fabian Schläper sind „Zu Zweit“ und treten in der Kleinkunstkneipe in St. Hubert auf.
Tina Häussermann und Fabian Schläper sind „Zu Zweit“ und treten in der Kleinkunstkneipe in St. Hubert auf.

Tina Häussermann und Fabian Schläper sind „Zu Zweit“ und treten in der Kleinkunstkneipe in St. Hubert auf.

Tina Häussermann und Fabian Schläper sind „Zu Zweit“ und treten in der Kleinkunstkneipe in St. Hubert auf.

Kempen. Es gibt nur noch wenige Abonnements für Comedy&Kabarett für die nächste Saison. "Das zeigt, dass wir viele treue Besucher haben, die bereits für die nächste Saison vorbestellt haben", freute sich am Donnerstag Kulturdezernent Volker Rübo.

Wer also noch eines ergattern möchte, sollte am Samstag um 11 Uhr an der Kasse des Kulturforums stehen. Dann können auch Abos aus den Reihen Kultur für Kinder, Klangkosmos Weltmusik und Jazz erworben werden. Was die Kulturbegeisterten erwartet, stellten Rübo, Martin Klapheck, stellvertretender Kulturamtsleiter, sowie Elke Witter, zuständig für die Kinderkultur, vor.

In der Reihe Jazz wurden vor allem junge Künstler gebucht

"Junge Talente, alte Hasen", fasste Rübo die sieben Künstler aus der Comedy-Reihe zusammen.

Zu den Neuen zählen z.B. Erstes Deutsches Zwangsensemble (28./29.9.) und Tobias Mann (26/27.10.), zu den Alten Horst Schroth (26./24.4. 2010). "Philipp Weber, Claus von Wagner und Mathias Treter wurden von ihrer Agentin gezwungen, ein gemeinsames Kabarett auf die Beine zu stellen, daher der Name ,Zwangsensemble’", erklärte Rübo.

Die Drei beschreiben sich als zynisch im Blick auf die Welt, kompromisslos in der Wahl ihrer Mittel und einsam im Kampf um das Wahre.

Die Veranstaltungen sind montags und dienstag, 20Uhr, in der Kleinkunstkneipe im Forum St.Hubert, Hohenzollernplatz. Das Abo kostet 84Euro (ermäßigt 62). Die Einzelkarte 15 (11) Euro.

Die Auftritte finden in Campus, Spülwall11, statt. Das Abo kostet 68 (49) Euro, Karten zwischen 11,50 und 14 Euro.

Die Konzerte beginnen jeweils um 20 Uhr in der Paterskirche, Kulturforum, Burgstraße19. Das Abo kostet 29 (19) Euro, Karten sechs (vier) Euro.

Die Aufführungen finden an wechslelnden Orten, aber jeweils um 15.30 Uhr statt. Das Abo kostet 15 (auch für Erwachsene) und Karten 2,50 oder 3,50 Euro.

Von Samstag, 11-17Uhr, bis 8. August zu den Öffnungszeiten an der Kasse des Kulturforums, Burgstraße19.

Mann ist mit seinem ersten Programm "Man(n) sieht sich - Ein Endzwanziger in Wort und Bild" unterwegs. Er hat Gitarre, Klavier und sein Mundwerk dabei. Bei Schroth, dem Altmeister des Gesellschaftskabaretts, geht’s schlicht um Neid.

Es kommen auch Horst Evers (23./24.11.) in seinem roten Cordhemd, und Zu Zweit, Tina Häussermann und Fabian Schläper (18./19.1.2009). Evers lebt in Berlin, schreibt am liebsten Texte, verfasst aber auch Lieder. Zu Zweit zeigen ihr Programm "Ich wars nicht". Sie singen alles kurz und klein, was ihnen in den Weg kommt, sagt das Programm.

"Carmela De Feo ist ’ne Marke", sagte Rübo. Die Künstlerin mit italienischen Wurzeln begibt sich mit ihrem Akkordeon auf Partnersuche. Das Schlusslicht der Reihe ist Wolfgang Trepper (31.5/1.6.). Der Duisburger behauptet: "Die Blöden haben die Weltherrschaft übernommen".

"Nicht die alte Avantgarde, sondern the next generation, spielt und singt im Jazz-Abo", sagte Rübo. Dazu zählt er Andreas Kissenbecks "Club Boogaloo" (11.9.), hdv Trio (7.10.), Max Frankl Quintett (Frühjahr 2010) und das Ignaz Dinné Quartett (13.3. 2010). Als einen Höhepunkt bezeichnet Klapheck den Auftritt von Roberta Gambarini (Foto) (21.11.). Klapheck: "Sie wird als zweite Ella Fitzgerald bezeichnet."

Gespannt ist er auf das Arun Gosh Sextett (20.5. 2010). Der Klarinettist stammt aus Indien, wohnt in London und vermischt indische und westliche Musik. Klapheck: "Das klingt manchmal wie Klezmer." Bereits im Oktober hat das Trio The Bad Plus in Kempen ein Konzert gegeben. Ein weiteres ist fürs Frühjahr 2010 geplant.

Sieben Termine gibt es für Kinder im Alter von sechs bis elf Jahre. Unterschiedliche Genres sind vertreten: Figurentheater, Schauspiel, Orgelkonzert, Rockmusik, englisch sprachiges Theater.

Klangkosmos-Weltmusik spannt einen Bogen von Niger, Palästina, über Ukraine/Deutschland, Finnland und Indonesien bis nach Brasilien.

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