In den Herbstferien wird der neue Altar in St.Marien aufgebaut.

Im Mai letzten Jahres hat Propst Thomas Eicker der Gemeinde das Konzept für den neugestalteten Altarraum in der Propsteikirche dargelegt. Beim Modell handelte es sich um ein Holzteil aus der Schreinerei Angenheister. Das Provisorium diente zwei Jahre als Altar.
Im Mai letzten Jahres hat Propst Thomas Eicker der Gemeinde das Konzept für den neugestalteten Altarraum in der Propsteikirche dargelegt. Beim Modell handelte es sich um ein Holzteil aus der Schreinerei Angenheister. Das Provisorium diente zwei Jahre als Altar.

Im Mai letzten Jahres hat Propst Thomas Eicker der Gemeinde das Konzept für den neugestalteten Altarraum in der Propsteikirche dargelegt. Beim Modell handelte es sich um ein Holzteil aus der Schreinerei Angenheister. Das Provisorium diente zwei Jahre als Altar.

Kurt Lübke

Im Mai letzten Jahres hat Propst Thomas Eicker der Gemeinde das Konzept für den neugestalteten Altarraum in der Propsteikirche dargelegt. Beim Modell handelte es sich um ein Holzteil aus der Schreinerei Angenheister. Das Provisorium diente zwei Jahre als Altar.

Kempen. Wegen der Altar-Sanierung ist die Propsteikirche ab 12.Oktober für drei Wochen geschlossen. Der neue würfelförmige Altar, der Mittelpunkt der herausragenden Kirche St. Marien werden soll, wird mit dem Beginn der Herbstferien im größten Kempener Gotteshaus aufgestellt.

Auch der neue Ambo, das erhöhte Lesepult, wird dann installiert. Altar und Ambo hat der Kempener Bildhauer Manfred Messing geschaffen.

Der neue Altar ist ein grauer Würfel aus Granit

Außerdem wird der Boden im Altar-Raum ausgebessert. Die Kosten für die Bodensanierung- das sind rund 30000Euro- übernimmt der Kirchbauverein.

Wegen der Umgestaltung bleibt die Kirche dann bis Ende des Monats geschlossen. Die beiden Sonntagsmessen feiert die katholische Gemeinde St.Mariäe Geburt in dieser Zeit in der Kamperlingser Kirche St.Josef.

Insgesamt ist St.Marien über einen Zeitraum von 15Jahren saniert worden. "Altar und Ambo sollen den krönenden Abschluss in diesem Prozess darstellen", sagt Propst Thomas Eicker.

Der Altar ist ein 105 Zentimeter großer Würfel aus schwedischem Granit. Der 3,5Tonnen schwere Block soll weiter nach vorn in den Kirchenraum gerückt aufgestellt werden.

Das aus dem gleichen Material gefertigte Lesepult will der Viersener Architekt Gregor Dewey vom Kirchenschiff aus gesehen rechts am Fuß der drei Stufen aufstellen lassen. So will Dewey das 1510 entstandene Chorgestühl und den prächtigen Annen-Altar mit seinen Triptychon-Gemälden besser zur Geltung bringen.

Der Anstoß für diese wegweisende Sanierung in dem mehr als 800Jahre alten Gotteshaus im Herzen der Altstadt kam vom Propst. Im Vorjahr haben die Kirchengremien im Dialog mit der Gemeinde die Umgestaltung diskutiert und sind zu einem positiven Schluss gekommen.

Grünes Licht haben auch die Kunstkommission des Bistums Aachen sowie die Denkmalbehörde der Stadt Kempen gegeben.

Altar und Ambo finanziert ein anonymer Stifter, der keinerlei Auflagen gemacht hat.

Der krönende Abschluss: Am Samstag, 21. November, 17 Uhr, soll in St.Marien die Altarweihe mit Weihbischof Karl Borsch gefeiert werden.

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