Die Messdiener bieten sieben Stunden Programm, die längste närrische Sitzung des Nettetaler Karnevals.

Matheunterricht einmal anders: In der „Arche“ in Lobberich begeisterte die Medi-GruppeVII mit ihrem Sketch das Publikum.
Matheunterricht einmal anders: In der „Arche“ in Lobberich begeisterte die Medi-GruppeVII mit ihrem Sketch das Publikum.

Matheunterricht einmal anders: In der „Arche“ in Lobberich begeisterte die Medi-GruppeVII mit ihrem Sketch das Publikum.

Matheunterricht einmal anders: In der „Arche“ in Lobberich begeisterte die Medi-GruppeVII mit ihrem Sketch das Publikum.

Lobberich. Die Karnevalssitzung der Lobbericher Messdiener ist schon lange kein Geheimtipp mehr. So war die bunteste, jüngste und auf jeden Fall längste närrische Sitzung des Nettetaler Karnevals (fast sieben Stunden) wieder einmal ausverkauft.

Das diesjährige Motto des Lobbericher Messdiener-Karnevals (Medi-KV) "MeDiamant - reich und schön" bot bewusst ausreichend Raum zu jecken Interpretationen. Es herrschte Hochbetrieb im Jugendzentrum "Die Arche".

Farbenlehre und Rechenaufgaben sorgen für Lacher

Schon bei der Begrüßung durch die beiden Sitzungspräsidenten Jan Hegger und Dominik Ortz war die Stimmung gut. Das Publikum schunkelte, sang und lachte. Als besondere Ehrengäste waren die Pastöre Klaus Dors, Ansgar Falk und Günther Wiegandt gekommen. Der vierte Geistliche, Regionaldekan Uli Clancett (Mönchengladbach), sorgte hinter der Bühne für einen reibungslosen Ablauf.

Mit dem Sketch "Schule" eröffnete die Medi-Gruppe VII (Lehrer und Gruppenleiter Benjamin Camps) das Programm. Beim Thema Farbenlehre: Grün ist die Hoffnung, Weiß die Freude und Schwarz die Trauer, sorgte Max mit der Frage: "Warum trägt der Bräutigam am Hochzeitstag Schwarz?" für Lacher - und nach der "Rechenprüfung" spielte und sang Marcel Simons den Klassiker: "Dre mol Null iss Null bliev Null, den wör wore bei Lehrer Camps in die Scholl".

Die erste Rakete gab es für den Tanz der GruppeVI. Johannes Hellmann brachte den schunkelnden Saal als Büttenredner mit einem Vergleich von polnischen und deutschen Handwerkern zum Zuhören, Nachdenken und Lachen. Nach den rot-weißen KKL Funkenmariechen begeisterten Maxi Timmermanns und Darius Hegholz mit der "Mario Barth stand up"- Show.

Das Stadtprinzenpaar Artur I. und Simone II. lobte die Medis als "Quelle rheinischen Karnevals". Die "Drei Fründe" (Rudi Wilmen und Co.) begeisterten mit ihren Songs. Sketche und Playback folgten bis zur Pause. Punkt 22 Uhr eröffnete Marcel Simons mit Schunkelliedern.

Danach traten die "schweren Jungs" von der Blau-weißen Lobbericher KFH Tanzgarde mit ihrem Medley nach Brings-Melodien auf. Dass der amtierende König und Alt-Medi Basti Beckers (32) im blau-weißen Rock mittanzte, sorgte für Sonderapplaus.

Den bekamen auch zwei weitere "Alt-Medis" Björn Gotzes und Olli Megsner für "Samt und Seide", das Lobberich-Lied, in das der ganze Saal einstimmte.

Überraschungsgast des Abends war "Erdnuss" Stefan van den Eerdwegh, der zu den Mitgründern der Medi-KV-Sitzungen gehörte und von dort Bühnen und Fernsehsendungen eroberte. "Hier bin ich zu Hause, hier fühle ich mich immer wohl", sagte die Erdnuss. Mit dem Finale aller Aktiven endete die überaus gelungene Sitzung.

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