Vor fast 14 Jahren schenkte der letzte Geschäftsführer der Kleinbahngesellschaft den Waggon dem damaligen Leiter der Gemeinschaftsgrundschule, Rektor Jörg Mackenbach. Es sollte ein nachhaltiges Denkmal sein und an die Eisenbahngeschichte der Grenzstadt erinnern.

Erinnerung an die Zeit der Kleinbahn: Der letzte Waggon wurde nun verschrottet.
Erinnerung an die Zeit der Kleinbahn: Der letzte Waggon wurde nun verschrottet.

Erinnerung an die Zeit der Kleinbahn: Der letzte Waggon wurde nun verschrottet.

Erinnerung an die Zeit der Kleinbahn: Der letzte Waggon wurde nun verschrottet.

Kaldenkirchen. Der letzte Kleinbahn-Waggon wurde in den vergangenen Tagen abgerissen. Der Güterwagen, Baujahr 1912, wurde 1997 mit Unterstützung einiger heimischer Unternehmen vom Kleinbahn-Bahnhof Kaldenkirchen auf das Gelände der Gemeinschaftsgrundschule an der Buschstraße geholt.

Vor fast 14 Jahren schenkte der letzte Geschäftsführer der Kleinbahngesellschaft den Waggon dem damaligen Leiter der Gemeinschaftsgrundschule, Rektor Jörg Mackenbach.

Es sollte ein nachhaltiges Denkmal sein und an die Eisenbahngeschichte der Grenzstadt erinnern. Der Waggon diente der Schule auch als Material-Sammelraum. Zwölf Jahre freuten sich die Schüler und mit ihnen viele Kaldenkirchener über das Relikt aus der Kleinbahn-Ära.

Als die Grundschule es sich nicht mehr leisten konnte, den Waggon Instand zu halten, bemühte sie sich im vergangenen Jahr um neue Eigentümer - doch es fand sich niemand. Inzwischen wurde der Waggon nun abgebrochen - und erwies sich als sehr viel stabiler, als selbst vom Abbruchunternehmer und Verschrotter angenommen.

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