Rund 1000 Teilnehmer machten am Montag beim Narrentreck durch den Boosch mit.

Mit Marterpfahl und Zelten präsentierten sich die Indianer der Nachbarschaft Tetendonk.
Mit Marterpfahl und Zelten präsentierten sich die Indianer der Nachbarschaft Tetendonk.

Mit Marterpfahl und Zelten präsentierten sich die Indianer der Nachbarschaft Tetendonk.

Frank Hohnen

Mit Marterpfahl und Zelten präsentierten sich die Indianer der Nachbarschaft Tetendonk.

Vinkrath. Der Rosenmontagszug zum 50-jährigen Bestehen des Vinkrather Kinderkarnevalsvereins konnte sich sehen lassen: Unter dem Motto "50 Joar all Bööscher trecke, in 100 Joar habbe we noch kleene Jecke" zogen am Montag 1000 Teilnehmer mit zehn Wagen und einem Dutzend Fußgruppen zwei Stunden durch den närrischen Boosch. Nachbarschaften, Freundeskreise und Vereine machten mit.

Herausragend war der Prinzenwagen, an dem seit November auf dem Höges-Hof gebaut worden war: zehn Meter lang und fast fünf Meter hoch. 65 Musketiere waren auf und hinter dem Wagen unterwegs. Das Wurfmaterial reichte von Fußbällen über Deutschlandfahnen, die man am Autodach befestigen kann, bis zur Neuauflage des Grefrather Prinzen-Taschentuches aus dem Jahr 1950 (WZ berichtete Montag). Prinz Julius I. und Prinzessin Antonia I. (beide zehn) warfen, was die kleinen Arme hergaben.

Beeindruckend war auch der Wagen der Nachbarschaft Tetendonk mit Indianerzelten, Marterpfahl und Indianern. Sehen lassen konnte sich das "Lama aus Yokohama" der Grefrather Messdiener und der Kolpingjugend.

Für die Musik im Zug sorgten nicht nur die Trommlercorps aus Grefrath und Vinkrath, sondern auch das Laurentia-Team der Laurentius-Schützengesellschaft. Auf dem Wagen stand ein weißes Piano. Und Wolfgang Amadeus Mozart aus Salzburg präsentierte sich als Meister der E-Musik.

Floeth Hannes, Bööscher Urgestein und Fotograf, präsentierte die Forderung "Der Boosch soll schöner werden". Deshalb gab es eine Reihe roter Fahrräder aus der Grefrather City auf dem Festwagen. Die Alt-Herren-Fußballer von SuS präsentierten "Jim Knopf und die wilde 13", der Reiterverein Graf Holk war mit Holzpferd und Nostalgiekutsche dabei. Eine Burg mit Vampiren steuerten die Ketel-Nachbarn bei.

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