Nachdem eine Klage abgewiesen worden ist, wird Am Beyertzhof in St. Hubert in Kürze weitergebaut.

Noch liegt die Baustelle für das Pflegewohnhaus des Kölner Lazarus-Werks brach.
Noch liegt die Baustelle für das Pflegewohnhaus des Kölner Lazarus-Werks brach.

Noch liegt die Baustelle für das Pflegewohnhaus des Kölner Lazarus-Werks brach.

Friedhelm Reimann

Noch liegt die Baustelle für das Pflegewohnhaus des Kölner Lazarus-Werks brach.

St. Hubert. Das Urteil des Verwaltungsgerichtes zum Streit über die geplante Zufahrt zum Pflegeheim Am Beyertzhof hat beim Lazarus-Werk für Freude gesorgt. „Im engen Austausch mit der Stadt Kempen waren wir immer zuversichtlich“, sagte gestern Vera Becher-Andre vom künftigen Betreiber der Einrichtung in St. Hubert.

Ein Anwohner hatten gegen die Zufahrt geklagt. Das Düsseldorfer Verwaltungsgericht sah die „Erschließungssituation durch den Bau der Einrichtung mit 36 stationären und 14 Tagespflegeplätzen aber nicht erheblich verschlechtert“. Unter anderen deshalb wurde die Klage abgewiesen (die WZ berichtete exklusiv).

Nächster Schritt ist die Errichtung der Module

Nun ist der Baustopp auf dem Gelände kein Thema mehr. „Wir stehen jetzt in Kontakt zur Baufirma. Es soll bald weitergehen“, so Becher-Andre. Wegen des ausstehenden Gerichtsurteils hatten die Arbeiten seit Ende 2014 geruht. Nächster Schritt soll nun der Aufbau der Module für den Fertigbau sein. Wann es genau weitergeht, konnte Becher-Andre gestern noch nicht sagen. „Darüber sprechen wir jetzt mit dem Unternehmen.“

Zum Start soll das Seniorenheim voll belegt sein

Wenn die Module errichtet werden, möchte das Lazarus-Werk ein „kleines Fest“ veranstalten. Dazu sollen alle Anwohner eingeladen werden. Becher-Andre: „Wir waren immer an einem guten Umgang miteinander interessiert.“ Und auch die Anwohner, die die Klage unterstützt haben, hatten immer betont, dass keine Einwände gegen die Pflegeeinrichtung bestehen. Lediglich gegen die Zufahrt, da sie eine zu hohe Verkehrsbelastung befürchten.

Die Pause auf der Baustelle hat nach Angaben des Kölner Lazarus-Werks zu Verzögerungen geführt. „Wir hoffen nun, dass im Frühjahr die ersten Bewohner einziehen können“, sagt Vera Becher-Andre, die das Projekt für Lazarus betreut. Dass es ein Erfolg wird, steht für die Verantwortlichen außer Frage. „Wir haben viele Anfragen für die Pflegeplätze. Ich gehe davon aus, dass wir zum Start voll belegt sein werden“, sagt die Projektleiterin.

Auch bei der Einstellung von Pflegepersonal ist Becher-Andre zuversichtlich: „Uns liegen Bewerbungen von Pflegekräften vor, die lieber heute als morgen anfangen möchten.“ Gerade aus Kempen und St. Hubert bestehe großes Interesse. „Die Bewerber sind an einem Arbeitsplatz vor Ort interessiert.“

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