Imker, Waldpädagoge und Bauer waren mit dabei.

Wie früher bei der Hubertuskirmes üblich trugen die Aktiven des Schaager Kreises zum Hubertusmarkt am Wochenende alte Bauernkleider.
Wie früher bei der Hubertuskirmes üblich trugen die Aktiven des Schaager Kreises zum Hubertusmarkt am Wochenende alte Bauernkleider.

Wie früher bei der Hubertuskirmes üblich trugen die Aktiven des Schaager Kreises zum Hubertusmarkt am Wochenende alte Bauernkleider.

Reimann

Wie früher bei der Hubertuskirmes üblich trugen die Aktiven des Schaager Kreises zum Hubertusmarkt am Wochenende alte Bauernkleider.

Schaag. Exakt um 15.15 Uhr eröffnete Bürgermeister Christian Wagner am Samstag den Schaager Hubertusmarkt als Beitrag zur Festreihe "Nettetal ist mehr". "Das Wetter lädt zum Verweilen ein", sagte Wagner. Denn das Thermometer zeigte angenehme 11 Grad, es war trocken und windstill. Und die Gäste gingen der Aufforderung des Bürgermeisters nach.

Alle Aktiven des Schaager Kreises trugen alte Bauernkleider

Unwohl fühlte sich wohl nur der große Uhu auf dem Schaager Hubertusmarkt. "Er zeigt typisches Fluchtverhalten", sagte Waldpädagoge Wolfgang Kassernich. Der Vogel fürchtete sich vor dem "Flieger", einer besonderen Attraktion auf der Herbstkirmes. Denn seit Jahren gab’s nur noch ein Kinderkarussel.

"Eigentlich wollten die Schausteller zu dieser Kirmes, der spätesten in der Region, überhaupt nicht mehr kommen", berichtete Heinz Huber, Vorsitzender des "Schaager Kreis". Dieser hatte sich anlässlich des 40-jährigen Stadtjubiläums unter dem Motto "Nettetal ist mehr..." zur Ergänzung der späten Schaager Herbstkirmes den "Hubertusmarkt" einfallen lassen. "Heute sind mindestens drei mal so viele Besucher hier als sonst bei der Spätkirmes", vermutete Martina Schingale vom Vorstand des Schaager Kreises. Wie alle Aktiven trug sie alte Bauernkleider. "Das war früher bei der Hubertuskirmes üblich", erklärte Heinz Huber. Der pensionierte Realschulrektor freute sich über das gute Dutzend Stände von Schaager Vereinen. "Wir wollen aber keine Konkurrenz zum Schaager Handwerkermarkt."

Kastanien, Nüsse und Schaager Gemüse bot Bauer Hermann Schrömges zum Kauf und zum Anschauen an. Der Sportverein SuS Schaag verkaufte "wie zu alten Zeiten" frisch gebratenen Panhas (Tüüt) von frisch geschlachteten Schweinen. "Ganz knusprig" lobte Hubi Kreuels vom Werbering Breyell. Vor der "Waldschule" der Nettetaler Jägerschaft stauten sich nicht nur Kinder. Viel zu erklären hatten auch die Imker. Musik gab’s von der Nettetaler Rockband Plutonium. Und Paul Syben zeigte bei Führungen durch die Schaager St. Anna Kirche, wo die zwei Hubertus Statuten zu finden sind. lg

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