Planungen: Von der Bezirksregierung gibt es keine Genehmigung für einen gewerblichen Veranstaltungsraum. Doch es gibt Alternativen.

Hinsbeck. Die Hinsbecker müssen weiter auf einen Festsaal warten. "Die Bezirksregierung wird keinen gewerblich finanzierten und betriebenen Saal auf der Heide genehmigen", sagte Bürgermeister Christian Wagner am Dienstagabend vor etwa 100 Anwesenden bei der Jahreshauptversammlung des Verkehrs- und Verschönerungsvereins.

Allerdings würde die Bezirksregierung einem von Vereinen in Eigenleistung gebauten und betriebenen Vereinshaus zwischen Park- und Spielplatz unweit der Jugendherberge positiv gegenüberstehen. Im Einzelfall könnte dann ein Festzelt für 300Gäste angebaut werden.

Wagner, die Technische Beigeordnete Susanne Fritzsche und Planungsfachleute der Stadt waren am Montag zum Gespräch bei der Bezirksregierung nach Düsseldorf gefahren. Dort wurden weitere Standorte für einen Saalbau vorgestellt. Doch Flächen in der Ginkesweide, in Wevelinghoven, an der Neustraße und östlich des Marienheimes wurden verworfen. Übrig blieben der schon einmal diskutierte Standort Schenkensweg (nördlich Friedhof) und eine Fläche an der Krickenbecker Allee in der Nähe der Pferde-Skulptur von Bildhauer Peter Rübsam.

"Wir sollten jetzt schnell am Standort arbeiten."

Stefan Ringendahl, Karnevalist

"Die Bezirksregierung würde keine Einwände erheben. Allerdings nur, wenn die Hinsbecker sich einig werden", sagte Wagner. Auf einem anderen Blatt stehe die politische Entscheidung im Bezirksplanungsrat. Im Nettetaler Stadtrat zeichne sich fraktionsübergreifend eine Mehrheit ab- wenn sich die Hinsbecker einig sind.

Vor allem Karnevalisten wollten bei der VVV-Versammlung den neuen Zeitplan wissen. Wagner: "Karneval 2011 wird in Hinsbeck keine Halle stehen. Optimistisch gesehen frühestens Karneval 2012." Stefan Ringendahl (Karnevals Komitee): "Wir sind uns alle einig, dass Hinsbeck einen Saal braucht. Wir sollten jetzt schnell am Standort arbeiten."

Wagner versprach, sich schnell um ein Gespräch mit dem Investor Hans Christian Bloemen zu bemühen. Denn die Stadt könne bei der derzeitigen Finanzlage nicht bauen. Dafür braucht man private Investoren- oder die Vereine.

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