St. Vitus: Die Kosten und die Verteilung des neuen Pfarrbriefes bereiten in Oedt Probleme.

Grefrath/Oedt. Eigentlich sollte es ab Januar einen gemeinsamen Pfarrbrief für die vier katholischen Gemeinden in Grefrath geben. Aber der Start wurde auf April verschoben- weil die Wellen der Empörung in der Vitus-Pfarre hochschlugen.

Zwei Details sorgten rund um St.Vitus für Unmut: Der neue Pfarrbrief sollte automatisch an alle Pfarrangehörigen verteilt werden. Und er wird künftig sechs Euro pro Jahr kosten. Ein Preis, der in Grefrath und Vink-rath schon seit Jahren fällig ist.

Die Verantwortlichen hielten es für den einfacheren Weg, wenn der Pfarrbrief ungefragt ins Haus flattert. Wer ihn nicht haben will, soll ihn abbestellen. Doch dieses Verfahren habe sich als Fehler herausgestellt. Die neue Regelung: Der Vier-Pfarren-Brief muss bestellt werden.

Bis April gibt es noch den Vitusboten- und zwar wie bisher kostenlos. Dann wird der gemeinsame Pfarrbrief in St.Vitus für drei Monate kostenlos verteilt. In dieser Zeit soll jeder über den Bezug entscheiden. Diese Lösung hat der Oedter Pfarrgemeinderat mit Zustimmung aller Gremien entwickelt.

Inzwischen hat die Vitus-Pfarre noch ein Problem. Als bekannt wurde, dass der Service künftig Geld kostet, haben sich spontan Boten abgemeldet. Die Folge: Fünf Bezirke sind nicht mehr besetzt. Die Pfarre hofft nun, dass die gleitende Übergangsregelung Bedenken ausräumt. mb

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