Rathaussturm: Jecke Machtübernahme im Beamtensilo Grefrath: Kinderprinzenpaar und Möhnen reißen Stadtschlüssel an sich.

Mit vereinten Kräften machten die jungen Karnevalisten aus Vinkrath Bürgermeister LommiI. (rechts) den Schlüssel und damit die Macht über das Grefrather Rathaus streitig.
Mit vereinten Kräften machten die jungen Karnevalisten aus Vinkrath Bürgermeister LommiI. (rechts) den Schlüssel und damit die Macht über das Grefrather Rathaus streitig.

Mit vereinten Kräften machten die jungen Karnevalisten aus Vinkrath Bürgermeister LommiI. (rechts) den Schlüssel und damit die Macht über das Grefrather Rathaus streitig.

Kurt Lübke

Mit vereinten Kräften machten die jungen Karnevalisten aus Vinkrath Bürgermeister LommiI. (rechts) den Schlüssel und damit die Macht über das Grefrather Rathaus streitig.

Grefrath. Lommi I. ist entmachtet. Der freischaffende und parteilose Bürgermeister von Jriierde verlor am Donnerstag nach nur gut 100 Tagen Regentschaft die Macht im Grefrather Beamtensilo.

"Antonia ist das nicht toll, der Saal ist richtig voll."

Julius I. (Delschen), Vinkrather Kinderkarnevalsprinz

Mit Charme, Herzlichkeit und Bauernschläue überwanden das Vinkrather Kinderprinzenpaar Julius I. (Delschen) und AntoniaI. (Drießen), hübsche Musketiere, Möhnen und Mitglieder des Grefrather Karnevals Komitees die Mini-Hürden vor dem Rathaus und rissen die Macht an sich.

Lommis Taktik: "Bitte klingeln, wir kommen ihnen entgegen" stand am Haupteingang des Rathauses. Doch das zog nicht. Genauso wenig wie das hübsche Personal des "Klinikum-Unikum Rathaus Grefrath", das den Beamten ärztlichen Beistand gewähren sollte, und die zahlreichen Zwerge aus dem Rathaus. Zudem nahm das "flüssige Brot" den Bauhof-Mitarbeitern schon früh die Kraft, sich für Lommi einzusetzen. Außerdem hatte Obermöhn Marion vom Markt "Möhnenschnaps" dabei, der für zusätzliche Müdigkeit bei den Verteidigern sorgte.

Mit US-Straßenkreuzer und Bööscher Planwagen hatten die Vinkrather Narren Stellung vor dem "Waisenhaus für entmachtete Beamte" bezogen. Die Herzen der närrischen Beamten und Angestellten flogen den jungen Tollitäten im Nu zu, denn mit einer schmucken Rede brachen sie das Eis.

Allerdings war Prinz Julius ein wenig sauer, denn zu seiner Machtübernahme sollte eigentlich die Bayern-Fahne vom Rathausbalkon wehen. Doch dort flatterte die Fahne des Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach im eiskalten Wind.

Begeistert war der Prinz von der Menge der Besucher. Seiner Prinzessin rief er zu: "Antonia ist das nicht toll, der Saal ist richtig voll." Zusammen verkündeten die jungen Regenten: "Wir als Bööscher Prinzenpaar machen 1000Träume wahr."

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer