Am Werner-Jaeger-Gymnasium ging es in Vorträgen und Diskussion rund ums Thema Internet.

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435 Werner-Jaeger-Schüler erhielten beim 6. Wissenschaftlichen Forum Infos rund um das Internet.

435 Werner-Jaeger-Schüler erhielten beim 6. Wissenschaftlichen Forum Infos rund um das Internet.

Reimann

435 Werner-Jaeger-Schüler erhielten beim 6. Wissenschaftlichen Forum Infos rund um das Internet.

Lobberich. Die "Chancen und Risiken des Internets" waren Thema des 6. Wissenschaftlichen Forums am Werner Jaeger Gymnasium. 435 Mittel- und Oberstufenschüler lernten Wissenswertes über Datenklau, Überwachung und Cyber-Mobbing.

"Die Schüler sind mit dem Internet täglich konfrontiert. Daher ist es besonders wichtig, sie über die damit verbundenen Chancen und Risiken aufzuklären", sagt Schulleiterin Elisabeth Ponzelar-Warter. Die Vorträge gaben wichtige Einblicke in die virtuelle Welt.

Den Anfang machte Rechtsanwalt Ivo Ivanow, der über die rechtlichen Aspekte der nationalen und internationalen Nutzung des Internets im Bereich der Wirtschaft aufklärte. Dazu gehörte die Historie des Mediums und die Antwort auf die Frage, warum es dort überhaupt zu Rechtsfragen kommt. "Wer von euch liest sich die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGBs) im Internet durch?", wollte Ivanow von den Jugendlichen wissen.

Im Schülernetzwerk tummeln sich nicht nur Gleichgesinnte

Medienpädagogin Christine Ketzer fragte nach der "Identität 2.0 - Wer bin ich im Netz?". Sie riet zur Vorsicht, wenn es um Soziale Netzwerke wie Schüler VZ geht: "Da halten sich nicht ausschließlich Schüler auf." Ferner ging sie auf die Selbstdarstellung im Internet ein und machte deutlich, dass der User nicht nur Freunde im Netz hat.

Referent Denis Barthel informierte über die wissenschaftliche Enzyklopädie Wikipedia, für die der gelernte IT-Techniker seit zwei Jahren Administrator ist. Alle drei Vorträge waren informativ und lehrreich, Schüler und Lehrer waren zufrieden.

"Wir haben die Chancen des Internets aufgezeigt, Denkanstöße geliefert und vor allem gezeigt, wie man möglichen Risiken vorbeugen kann", resümierte Elisabeth Ponzelar-Warter. In jedem Fall sei das neue Medium aber voller Chancen, betonte sie.

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