Zum 100. Geburtstag des DRK steht das Miteinander im Vordergrund.

Bei der Jubiläumsfeier gab es interessante Einblicke in die Arbeit der Kreis-Rettungs-Hundestaffel aus Viersen (rechts). Die Blutspendetermine in St. Hubert sind beliebt und kreisweit am besten besucht. Auf dem Bild lässt sich Sabine Kranen aus Stenden von Axel Schwedler anzapfen.
Bei der Jubiläumsfeier gab es interessante Einblicke in die Arbeit der Kreis-Rettungs-Hundestaffel aus Viersen (rechts). Die Blutspendetermine in St. Hubert sind beliebt und kreisweit am besten besucht. Auf dem Bild lässt sich Sabine Kranen aus Stenden von Axel Schwedler anzapfen.

Bei der Jubiläumsfeier gab es interessante Einblicke in die Arbeit der Kreis-Rettungs-Hundestaffel aus Viersen (rechts). Die Blutspendetermine in St. Hubert sind beliebt und kreisweit am besten besucht. Auf dem Bild lässt sich Sabine Kranen aus Stenden von Axel Schwedler anzapfen.

Bei der Jubiläumsfeier gab es interessante Einblicke in die Arbeit der Kreis-Rettungs-Hundestaffel aus Viersen (rechts). Die Blutspendetermine in St. Hubert sind beliebt und kreisweit am besten besucht. Auf dem Bild lässt sich Sabine Kranen aus Stenden von Axel Schwedler anzapfen.

Kurt Lübke, Bild 1 von 2

Bei der Jubiläumsfeier gab es interessante Einblicke in die Arbeit der Kreis-Rettungs-Hundestaffel aus Viersen (rechts). Die Blutspendetermine in St. Hubert sind beliebt und kreisweit am besten besucht. Auf dem Bild lässt sich Sabine Kranen aus Stenden von Axel Schwedler anzapfen.

St. Hubert. Herzlichen Glückwunsch, Deutsches Rotes Kreuz: Die DRK-Gemeinschaft St. Hubert feierte am Wochenende mit Blutspende, Jubiläums-Party und Familientag ihr 100-jähriges Bestehen. Die derzeit 18 Lebensretter sind nicht nur fest im Ort verankert, sondern auch ein herausragendes Beispiel für gelebte Hilfsbereitschaft.

Denn mit 250 Teilnehmern pro Blutspendetermin sind die St. Huberter kreisweit an erster Stelle von 28 Orten in neun Kommunen. „Das Mittel liegt bei 100 Personen pro Termin“, sagt Thorsten Hemmers vom ausführenden DRK-Blutspendedienst West.

„Ohne uns Landeier geht‘s nicht.“

Horst Hemmers, DRK-Blutspendedienst West

Er selbst kommt aus Uedem und sagt: „Ohne uns Landeier geht‘s nicht.“ Gerade in der Provinz, wo jeder jeden kennt und das Miteinander einen hohen Stellenwert hat, kämen besonders viele Hilfsbereite pro Einwohnerzahl zusammen, so Hemmers weiter.

Gregor Braun, DRK-Gemeinschaftsleiter in St. Hubert, hat für den andauernden Erfolg keine Erklärung: „Das müssen Sie die Spender fragen.“ Und die bestätigen Hemmers’ Worte: „Hier treffe ich immer viele Bekannte. Man kennt sich eben auf dem Dorf“, sagt Hildegard Winkmann. Für die 66-jährige St Huberterin ist es das 24. Mal – und das Pieken der Nadel sei kein Problem. Winkmanns Argument klingt logisch: „Das Blut erneuert sich ja von alleine – kein Problem!“ Und sie nimmt’s mit Humor: „Hinterher bin ich etwas leichter.“

Fürs schmerzfreie Anzapfen war auch Werner Butkus vom DRK Remscheid zuständig. Seit 17 Jahren engagiert sich der Krankenpfleger beim Aderlass ehrenamtlich. Zusätzlich zu 16 Spende- und Ruheplätzen im Forum am Hohenzollernplatz stand davor ein Mobil mit weiteren sechs Betten.

Der 30 000 Blutspender von St. Hubert heißt Stefan Nytus. Als Dankeschön-Präsent bekam der 28-Jährige einen Gutschein für eine einstündige Limousinenfahrt geschenkt. Die 29 999. Spenderin ist seine Cousine Ann-Kathrin Nytus, der 31001. Spender heißt Rudolf Lensen. Beide bekamen als Dankeschön einen Blumenstrauß.

 

Zum 100-Jährigen gab’s am Samstag eine Party, bei der rund 300 Besucher im Forum feierten. Gestern war auf dem Marktplatz Familientag mit Essen und Programm. „Trotz Regen war viel los; wir haben das Beste draus gemacht“, resümierte Gregor Braun.

Seit vier Generationen ist die Familie von DRK-Gemeinschaftsleiter Gregor Braun im DRK. Sein Urgroßvater Karl war Gründungsmitglied.

Dort duftete es verführerisch: Neben Brötchen, Tee und Kaffee gab’s zum Jubiläum ein Spanferkel als Stärkung für alleTeilnehmer. „Das war 81,6 Kilo schwer“, verkündete Metzger Willi Ellinghoven stolz. Nina Rube (27) musste unverrichteter Dinge wieder gehen: „Bei der Voruntersuchung wurde ich ausgesiebt.“ So kam die junge Frau im Deutschland-Trikot schneller zum EM-Gucken im Freundeskreis. Am Ende waren es 298 Spender, davon neun, die zum ersten Mal dabei waren.

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