Zum 37. Mal war der S.V. Aegir Kempen Ausrichter des Wettkampfs. 100 Starter mehr als im Vorjahr im Aqua-Sol.

Es gibt in diesen Tagen nicht nur Fußball: Hier der Start über 200 Meter Lagen der Männer beim Burgsprint im „Aqua-Sol“.
Es gibt in diesen Tagen nicht nur Fußball: Hier der Start über 200 Meter Lagen der Männer beim Burgsprint im „Aqua-Sol“.

Es gibt in diesen Tagen nicht nur Fußball: Hier der Start über 200 Meter Lagen der Männer beim Burgsprint im „Aqua-Sol“.

Kurt Lübke

Es gibt in diesen Tagen nicht nur Fußball: Hier der Start über 200 Meter Lagen der Männer beim Burgsprint im „Aqua-Sol“.

Kempen. Ja, wo springen die denn hin? Loriot hätte bei den vielen Sprüngen ins nasse Element sicher auch seine wahre Freude gehabt. Einmal mehr hatte der S. V. Aegir zu seinem „Burgsprint“ ins Kempener Außenbad eingeladen.

Es war die 37. Veranstaltung dieser Art, bei dem aber nicht nur das 50 Meter lange Außenbecken einmal im Sprint durchschwommen werden musste. Es gab darüber hinaus auch Distanzen über 100, 200 und 400 Meter, außerdem 35 Staffeln. Jeder der zwölf teilnehmenden Vereine hatte sich zwischen den Wettkämpfen unter regensicheren Pavillons so einigermaßen eingerichtet.

„50 Meter Delfin liefen bei mir nicht so gut, aber dafür habe ich gerade die 100 Meter-Kraul- Distanz gewonnen.“

Jan Siemer von Aegir Kempen

Darunter war auch der elfjährige Jan Siemer, der nach den Sommerferien in die 6c des Luise von Duesberg-Gymnasiums in Kempen geht. „50 Meter Delfin lief bei mir nicht so gut, aber dafür habe ich gerade die 100 Meter Kraul-Distanz gewonnen“, sagte Jan von Aegir Kempen.

698 Starts und 36 verschiedene Wettkämpfe

Nebenan trocknete sich gerade seine Vereinskameradin Julia Lubinski (12) ab. Sie freute sich über ihren 50-Meter-Sieg über 50 Meter Rücken. In ihrer Familie gibt es viele „Wasserratten“: so die Eltern, die sie am Beckenrand anfeuerten, oder ihre Geschwister Nicole (17) und Leon (18), die ebenfalls eine gute Figur abgaben.

Erneut wurde es durch die etwa 25 Helfer und Helferinnen des von Andreas Pasch angeführten Kempener Schwimmvereins zu einem gelungenen Event.

„Wir haben sogar etwa hundert Starts mehr als im Vorjahr“, sagt Aegir-Schwimmwart Norbert Piasecki. Insgesamt waren es 698 Starts, 36 verschiedene Wettkämpfe mit insgesamt 152 Aktiven, von sechs Jahren aufwärts.

Aegir selbst hat etwa 300 Mitglieder, davon 90 aktive Schwimmer, 20 machten beim „Burgsprint“ mit. Die älteste Aegir-„Schwimmnixe“ ist mit ihren 83 Jahren Käthe Goedhart, die gerade ihr 70-jähriges Vereinsjubiläum gefeiert hatte. Zurück zu der Veranstaltung, bei dem sich auch die Vereine Grefrather SC, Teutonia St. Tönis oder SV Dülken sehr gut schlugen.

So gewann unter anderem der 18-jährige Cedric Giermanns (SC Grefrath) bei den Junioren sein erstes Rennen über die 200 Meter lange Lagendistanz. Marie-Luise Musiol (DJK Teutonia St. Tönis) entschied in der Jahrgangsklasse 2003 die Kurzdistanz im Schmetterling-Stil für sich. Und von Aegir gewannen ebenfalls über 50 Meter Schmetterling Sascha Stelkens und Jens Tophoven in ihren Altersklassen AK 40/45 beziehungsweise 50/55.

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