Karnevals-Bilanz: Die Ordnungshüter sind zufrieden: In Kempen, Grefrath und Nettetal ging es überwiegend friedlich zu.

Mehr zu lachen als zu reglementieren hatte die Polizei über die Karnevalstage– da konnten die Bamten sich auch mal ins jecke Getümmel stürzen.
Mehr zu lachen als zu reglementieren hatte die Polizei über die Karnevalstage– da konnten die Bamten sich auch mal ins jecke Getümmel stürzen.

Mehr zu lachen als zu reglementieren hatte die Polizei über die Karnevalstage– da konnten die Bamten sich auch mal ins jecke Getümmel stürzen.

Reimann

Mehr zu lachen als zu reglementieren hatte die Polizei über die Karnevalstage– da konnten die Bamten sich auch mal ins jecke Getümmel stürzen.

Kreis Viersen. "Karneval verlief für uns ähnlich ruhig wie in den Vorjahren", zieht Polizeisprecher Bernd Klein eine positive Bilanz zu den "tollen Tagen". Von Altweiber bis gestern gab es im Kreisgebiet 870 Einsätze für die Beamten. Das sind 70 mehr als im Vorjahr. 195 dieser Einsätze hatten direkt mit Karneval zu tun. Dazu gehören auch die Einsätze der Verkehrspolizei bei den Karnevalsumzügen.

Der Kempener Rosenmontagszug verlief wie gewohnt ruhig. Rund 40000 Zuschauer waren in der Thomasstadt närrisch unterwegs - und friedlich. Im Vergleich hierzu fällt vor allem das Geschehen rund um den Vorster Nelkensamstagszug negativ auf. "Dort hatte die Polizei mehr zu tun als in ganz Kempen am Montag", sagt Bernd Klein.

"Diese Zahlen sind ähnlich niedrig wie in den letzten Jahren."

Bernd Klein, Polizeisprecher, zu zwei eingezogenen Führerscheinen.

Ausnahmslos friedlich schunkelten die Vinkrather Narren am Rosenmontag: "Da war nix los", weiß Klein zu berichten. Auch die Nettetaler beließen es beim Feiern ohne Faust- nicht nur am Tulpensonntag.

Am gängigsten, so Klein, seien an Karneval alkoholbedingte Streitigkeiten, Rempeleien und leider auch Schlägereien. So kamen während der tollen Tage 34Anzeigen wegen Körperverletzung zusammen.

Vier jugendliche Randalierer wurden Rosenmontag in Schaag gefasst

Bei Narren, die sich unter Alkoholeinfluss daneben benehmen, versteht die Polizei keinen Spaß. So gab es sieben Anzeigen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Ferner erteilten die Polizeibeamten 43Platzverweise und nahmen 25Personen in Gewahrsam.

Wegen Sachbeschädigung wurden sechs Anzeigen erstattet. In Schaag alarmierten aufmerksame Anwohner am Rosenmontag gegen 21.30 Uhr die Polizei, nachdem sie beobachtet hatten, dass mehrere Jugendliche auf der Hubertusstraße die Außenspiegel an zwei Autos abgetreten hatten. Ein Nachbar nahm mit seinem Sohn die Verfolgung der Täter zu Fuß auf und gab den Polizeibeamten den Standort der Randalierer per Handy weiter. Auf der Boisheimer Straße konnten die vier Tatverdächtigen gestellt werden: vier Nettetaler im Alter zwischen 15 und 17 Jahren.

Weil in der fünften Jahreszeit auch gerne mal ein oder zwei Bierchen getrunken werden, führte die Polizei verstärkt Verkehrskontrollen durch. Die Beamten überprüften 342Autofahrer. Davon wurden 160 zum Alkoholtest gebeten. Die Polizei ordnete drei Blutproben an und stellte zwei Führerscheine sicher. Es gab drei Anzeigen wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss. "Diese Zahlen sind ähnlich niedrig wie in den letzten Jahren", erklärt der Polizeisprecher.

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