Während in Grefrath nach einem 80-Jährigen gesucht wurde, reiste dieser in den Osten Deutschlands.

DRK-Hundestaffeln waren in Vinkrath im Einsatz.
DRK-Hundestaffeln waren in Vinkrath im Einsatz.

DRK-Hundestaffeln waren in Vinkrath im Einsatz.

Jungmann

DRK-Hundestaffeln waren in Vinkrath im Einsatz.

Grefrath/Süchteln. Kurioses Ende einer intensiven Suche: Freitagabend teilte die Polizei mit, dass der 80-jährige Rentner aus Süchteln wohlbehalten gefunden worden ist. Allerdings nicht im Raum Grefrath, wohin er anscheinend am Mittwoch mit dem Rad aufgebrochen war. Sondern im thüringischen Pößneck, wo der Senior eine Wohnung hat.

„Wir hatten die Kollegen in Pößneck über den Fall informiert“, teilte die Polizei-Leitstelle im Kreis Viersen mit. Freitagachmittag trafen die thüringischen Beamten ihn dann in seiner Wohnung an. Wie und warum er von Süchteln ins rund 500 Kilometer entfernte Pößneck gereist war, sei noch nicht geklärt. Er habe seinen Angehörigen, die unter anderem via Facebook einen Vermissten-Aufruf gestartet hatten, nichts davon mitgeteilt.

Während der Rentner sich in Thüringen aufhielt, hatte es am Niederrhein eine große Suchaktion gegeben (die WZ berichtete in der Printausgabe). Die Polizei setzte dazu Hubschrauber und Hundestaffeln ein. Zudem gab es eine Handy-Ortung, die laut Polizeisprecher Harald Moyses keinen Erfolg hatte.

Kurioserweise lagen der Polizei viele Hinweise aus der Bevölkerung vor. Unter anderem hatten Zeugen einen älteren Mann in Vinkrath – im Bereich Tetendonk – gesichtet. Dort wurden am Donnerstagabend Hundestaffeln des DRK eingesetzt.

Freitag setzte die Polizei dann noch einen sogenannten Men-Trailer ein. „Das ist ein speziell ausgebildeter Suchhund“, so Moyses. Dieser rieche zum Beispiel an einem Kleidungsstück eines Vermissten und nehme dann möglicherweise eine konkrete Fährte auf.

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