60 Liebfrauenschüler waren bei der Kindersendung Tigerentenclub dabei. Sie lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit der Konkurrenz.

Applaus, Applaus: 60 Sechstklässler der Liebfrauenschule Mülhausen haben sich im SWR-Studio beim Tigerentenclub hervorragend geschlagen..
Applaus, Applaus: 60 Sechstklässler der Liebfrauenschule Mülhausen haben sich im SWR-Studio beim Tigerentenclub hervorragend geschlagen..

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Liebfrauenschule

Applaus, Applaus: 60 Sechstklässler der Liebfrauenschule Mülhausen haben sich im SWR-Studio beim Tigerentenclub hervorragend geschlagen..

Mülhausen/Stuttgart. „Es hat Spaß gemacht und war eine tolle Erfahrung“, sagt Greta Feinen. Für die Elfjährige aus Hinsbeck und rund 60 Mitschüler war ein zweitägiger Ausflug nach Baden-Württemberg ein Erlebnis. Die Sechstklässler der Liebfrauenschule Mülhausen waren mit ihren Klassenlehrerinnen Sibylle Hausmann und Inga Pfeiffer beim Tigerentenclub. Dort haben sie ein Preisgeld in Höhe von 400 Euro erspielt, das in das Projekt „Care – Gesunde Kinder in Peru“ fließen wird.

„Eine unglaubliche Fahrt – super!“

Mara Hilzinger, Schülerin (11)

In packenden Duellen und vor laufender Kamera schlugen sich die Liebfrauenschüler im SWR-Studio Göppingen, wo die TV-Sendung aufgezeichnet wird, richtig gut. Nach fünf Stunden wurde Physiklehrer André Kaiser, der sich als Lehrer-Vertreter den Quizfragen stellte, mit hochgerecktem Daumen ins Blubberfass versenkt – ein Zeichen dafür, dass die Liebfrauenschüler mit Silber im Gepäck und vielen Eindrücken im Kopf die knapp 500 Kilometer lange Heimreise an den Niederrhein im Doppeldeckerbus antreten konnten.

Kopf-an-Kopf-Rennen mit den Fröschen aus Renningen

Bis zum Schluss liefern sich die Liebfrauen-Tigerenten in ihren gelben Shirts gegen die Frösche vom Gymnasium Renningen bei dem TV-Quiz ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Bei Pantomimen-Spiel, Club-Star, Wiss-Quiz und Latten-Knaller hatten die Tigerenten die Nase vorn. Beim Wettrennen auf dem Außengelände mit einem Shetlandpony am Zügel übersprang Lisa Sullot aus Lobberich flink und geschickt die Hindernisse und gewann.

Sängerin Emilie Sofine aus Hüls haben mit Unterstützung der Tänzerinnen Marylin Schönborn, Marie Sommer, Lisa Jansen und Samira Gockel eine grandiose Vorstellung geliefert, berichtet die Schule nach der Rückkehr der Truppe.

Die 1033. Sendung mit den Liebfrauenschülern als Hauptakteure wird am 9. September, 10.45 Uhr, im KiKA, sowie am 10. September, 7 Uhr, in der ARD ausgestrahlt.

„Emilie ist mit Caroline van de Sandt aus Grefrath die Ideengeberin der Tigerenten-Initiative gewesen“, berichtet 6c-Klassenlehrerin Sibylle Hausmann. Emilie habe hinreißend und leicht nervös „Wild and free“ von Lena Meyer-Landrut gesungen. „Eine coole Performance“, meint Emmy Baetzgen aus Kempen, die von der 6c als Spielekind ausgewählt worden war.

Beim Frosch-Hüpfen und beim Kettcar-Rennen setzten sich aus Sicht der Mülhausener leider die Frösche durch. Im Finale, einem Rodeo, konnte sich Jan Rosing nicht so lange auf der Tigerente halten. Kleiner Trost für den Hinsbecker: Beim Wiss-Quiz zuvor hatten er und sein Team alles abgeräumt.

Mit „Promis“ auf Tuchfühlung

Der Auftritt im Göppinger Stauferpark 40 Kilometer von Stuttgart entfernt war für die 6a und 6c aus Mülhausen mehr als ein Unterhaltungs-Quiz. So stehen die Teenager Schulter an Schulter mit Lukas Rieger, der dem Tigerentenclub Pop-Prominenz bescheren sollte und seinen Song „Side by Side“ präsentierte.

Auf Tuchfühlung mit Stars wie die Moderatoren Muschda Sherzada und Johannes Zenglein sowie DJ Philip, durften sich die Schüler Autogrammkarten abholen und mit den Entertainern lachen, plaudern und Selfies schießen. 6a-Klassenlehrerin Inga Pfeiffer: „Verblüfft gewesen sind die meisten, dass das Fernsehstudio in Wirklichkeit viel kleiner ist, als es hinterher auf dem Bildschirm wirkt.“ Wie abhängig alles von der Technik ist, spürten die Schüler spätestens, als ein Stromausfall alles lahmlegt. Fazit: spannend, erlebnisreich, eine Erfahrung fürs Leben. Die elfjährige Mara Hilzinger aus Kempen bringt es auf den Punkt: „Eine unglaubliche Fahrt - super!“ Red

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