In Sachen Sicherheit ändert sich nichts bei den Narrentrecks. Die Bedingungen seien nicht zu vergleichen mit der Loveparade.

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Keine Sicherheitsbedenken haben die Verantwortlichen wegen der Tulpensonntagszüge in Lobberich (Foto) und Grefrath.

Keine Sicherheitsbedenken haben die Verantwortlichen wegen der Tulpensonntagszüge in Lobberich (Foto) und Grefrath.

WZ-Archiv

Keine Sicherheitsbedenken haben die Verantwortlichen wegen der Tulpensonntagszüge in Lobberich (Foto) und Grefrath.

Lobberich/ Grefrath. Am 6. März werden sich närrische Tulpensonntagszüge durch Lobberich und Grefrath schlängeln, wahrscheinlich wieder bejubelt von tausenden Narren am Straßenrand. Doch was ändert sich im Jahr eins nach den schrecklichen Ereignissen bei der Loveparade am 24. Juli 2010 in Duisburg?

„Ich sehe das nicht als Groß-Veranstaltung im eigentlichen Sinne.“

Norbert Franken, Leiter Ordnungsamt Grefrath

An Niers und Nette geben die Verantwortlichen Entwarnung: Es gilt das bewährte Sicherheitskonzept der vergangenen Jahre. „Ich sehe das nicht als Groß-Veranstaltung im eigentlichen Sinne“, sagt der Grefrather Ordnungsamtsleiter Norbert Franken über den Grefrather Tulpensonntagszug. Schließich gebe es nicht die Situation, dass „an einer Stelle gebündelt 5.000 Besucher stehen wie bei einem Konzert. Das ist ein ständiges Kommen und Gehen.“

Im Gegensatz zu Duisburg finde der Tulpensonntagszug nicht auf einem geschlossenen Gelände, sondern im öffentlichen Bereich mit zahlreichen Seitenstraßen statt, so die Verantwortlichen in Nettetal. Deshalb gebe es auch viele Flucht- und Ausweichmöglichkeiten sowie Rettungswege.

Thomas Timmermanns, Vorsitzender des Karnevals Komitees Lobberich: „Wir haben uns seit Jahren um einen sicheren Zugweg bemüht und das Konzept auch für diese Session schon früh mit der Stadt besprochen. Wir wollen einen fröhlichen Tulpensonntagszug – und Sicherheit für Zugteilnehmer und Zuschauer.“

Jörn Pachel (Ordnungsamt Nettetal): „Im Vergleich zum letzten Karnevalsumzug in Lobberich 2008 hat sich nichts geändert.“ Es gab lediglich ein „Fein-tuning“ zur Verbesserung der Zusammenarbeit und Erleichterung der Arbeitsabläufe.

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