Seit Montag hat Leon Küsters eine neue Kollegin: Sabrina Buscher. Das Motto ihrer Arbeit: „Nah dran“ an der Jugend. Ende Januar findet die erste große Veranstaltung statt.

streetwork
Die Sozialpädagogen Sabrina Buscher und Leon Küsters arbeiten ab sofort in ganz Grefrath zusammen.

Die Sozialpädagogen Sabrina Buscher und Leon Küsters arbeiten ab sofort in ganz Grefrath zusammen.

Kurt Lübke

Die Sozialpädagogen Sabrina Buscher und Leon Küsters arbeiten ab sofort in ganz Grefrath zusammen.

Grefrath. Sabrina Buscher ist die neue Streetworkerin für Grefrath. Am Montag nahm die 32-Jährige ihren Dienst auf. Begleitet wird sie dabei von Leon Küsters, der seit 2005 die Mobile Jugendarbeit in der Niersgemeinde macht.

„In erster Linie geht es zunächst darum, dass die Jugendlichen mich kennen lernen.“

Sabrina Buscher, Streetworkerin

„In erster Linie geht es zunächst darum, dass die Jugendlichen mich kennen lernen“, sagte Buscher gestern Nachmittag im Gespräch mit unserer Redaktion während ihrer ersten Runde durch den Ort. Zukünftig wird das Duo in allen vier Ortsteilen unterwegs sein – immer auf Augenhöhe mit den Jugendlichen.

Seit Dezember 2003 leitete die Diplom-Sozialpädagogin das evangelische Jugendzentrum „Effa“ in Waldniel, davor war sie Streetworkerin bei der ökumenischen Jugendarbeit Mönchengladbach-Eicken.

Neues Konzept für die Jugendarbeit wurde im November beschlossen

Eine Streetworkerin für Gref-rath – das ist die erste Konsequenz aus dem neuen Konzept für die Jugendarbeit. Der Jugend-Ausschuss hatte dies im vergangenen November beschlossen.

Unter dem Motto „Nah dran“ sollen mobile und stationäre Jugendarbeit miteinander vernetzt werden. Das Kreisjugendamt beteiligt sich mit 56 Prozent an der Finanzierung des Konzeptes. Träger ist die Jugendhilfe, Grefrath ist der Außenposten.

Auch Mädchen und junge Frauen treffen sich am liebsten draußen

Das Konzept war notwendig geworden, nachdem immer weniger Jugendliche – zuletzt waren es 2,5 Prozent der Sechs- bis 27-Jährigen – das Jugendzentrum Dingens nutzten. Die Jungen und Mädchen treffen sich am liebsten draußen, meist in Cliquen.

Etwa die Hälfte der Jugendlichen sind Mädchen oder junge Frauen. Die Konsequenz aus dieser Entwicklung ist der Einstieg von Sabrina Buscher als Streetworkerin und zukünftiger Vertrauensperson. Denn einer Frau vertrauen Mädchen schneller als einem Mann.

Eine Gelegenheit zur ersten großen Zusammenkunft von Jugendlichen und Streetworkern ist am 28. Januar. Dann findet in der Doppelsporthalle an der Bruckhauser Straße abends wieder ein Fußballturnier statt.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer