Die Grefrather Sozialdemokraten verliehen bei ihrem Neujahrsempfang den Kultur- und den Maya-Schmitz-Peick-Preis. Sie gingen an die Liebfrauen Big-Band und an Rolf Brandt.

Die Grefrather Sozialdemokraten verliehen bei ihrem Neujahrsempfang den Kultur- und den Maya-Schmitz-Peick-Preis. Sie gingen an die Liebfrauen Big-Band und an Rolf Brandt.
Roland Angenvoort (v.l.) und Bernd Bedronka überreichten die Preise an Rolf Brandt und Mitglieder der Big-Band der Liebfrauenschule.

Roland Angenvoort (v.l.) und Bernd Bedronka überreichten die Preise an Rolf Brandt und Mitglieder der Big-Band der Liebfrauenschule.

Reimann

Roland Angenvoort (v.l.) und Bernd Bedronka überreichten die Preise an Rolf Brandt und Mitglieder der Big-Band der Liebfrauenschule.

Oedt. Die SPD hatte für Freitagabend zu ihrem Neujahrsempfang in die Albert-Mooren-Halle eingeladen und bot den Mitgliedern, Vertretern anderer Parteien, von Vereinen, Kirchen und Verwaltung sowie ehrenamtlich Aktiven einen unterhaltsamen und auch musikalischen Abend. Dazu trug neben dem Kinder- und Jugendtheater unter der Leitung von Magdalena Bartkowiak, das eine Kostprobe aus „Tanz der Vampire“ bot, auch einer der beiden Preisträger des Abends bei.

Blasmusiker eine Bereicherung für das kulturelle Leben der Gemeinde

In diesem Jahr ging der Grefrather Kulturpreis an die Big-Band der Liebfrauenschule Mülhausen. Die Big-Band ist aus den Bläserklassen des Gymnasiums hervorgegangen. In diesen lernen alle Schüler ab Klasse 5 zwei Jahre lang ein Blasinstrument. Wer danach weitermachen möchte, kann in der Big-Band zum Beispiel Trompete, Posaune oder Saxophon spielen. Seit 2008 gibt es die Gruppe unter der Leitung von Lehrer Jakob Stauber.

Die SPD war beim Herbstfest der Grefrather Vereinsbaumgemeinschaft im September auf die Musiker aufmerksam geworden. Der SPD-Vorsitzende Roland Angenvoort dankte den Mitgliedern dafür, dass sie das kulturelle Leben in der Gemeinde bereichern. In der Albert-Mooren-Halle präsentierte eine kleine Delegation einige Stücke mit viel Spaß am Spiel. Als Sängerin begeisterte Katrin Ellerwald das Publikum.

Rolf Brandt ist unermüdlich in Sachen Naturschutz unterwegs

Zum ersten Mal verlieh die SPD in diesem Jahr den Maya-Schmitz-Peick-Preis. Die Namensgeberin hatte den Ehrenamtspreis der SPD im vergangenen Jahr für ihr Engagement für Flüchtlinge bekommen und war kurz danach gestorben. Eine Frau, die ihre Ideale vertrat, sich nicht einschüchtern ließ, auch wenn sie damit aneckte, wie der stellvertretende SPD-Vorsitzende Bernd Bedronka erklärte.

Bedronka hielt auch die Laudatio für den diesjährigen Preisträger. Ausgezeichnet wurde Rolf Brandt, der seit 2010 Vorsitzender der Grefrather Gruppe des Naturschutzbundes (Nabu) ist. Seine Rede eröffnete Bedronka mit einem Zitat von Willy Brandt: „Ich warne davor, zu glauben, dass der Markt die Umwelt alleine in den Griff bekommt – dies ist geradezu ein Paradebeispiel für öffentliche Verantwortung.“ Das passe gut zu Rolf Brandt, weil dieser erkannt habe, dass der Schutz der Umwelt alle angeht. Unermüdlich sei er in den vergangenen fünf Jahren dabei, Projekte aus dem Boden zu stampfen und Netzwerke zu knüpfen. Dazu gehören verschiedene Kooperationen, unter anderem mit der Oedter Grundschule und dem Freilichtmuseum Dorenburg. Eine Mitstreiterin habe den Oedter als „V12 Motor des Grefrather Naturschutzes“ bezeichnet, sagte Bedronka und fügte hinzu: „Ich hoffe, ein abgasarmer.“ Brandt habe sich aber auch noch auf anderem Gebiet hervorgetan, so Vize-Vorsitzender Bedronka. Nämlich als Sprecher der Nachbarschaft, die sich gegen den Ausbau der Straße An der Floeth engagierte und letztendlich die Entscheidung über den Ausbau noch drehen konnte. Nach heftigen Protesten hatte sich die Politik für eine kostengünstigere Ausbau-Variante entschieden.

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