In Grefrath können Schwimmer ab Montag wieder zu normalen Zeiten ihrer Leidenschaft frönen. Rund 800 000 Euro hat der dritte Abschnitt gekostet.

In Grefrath können Schwimmer ab Montag wieder zu normalen Zeiten ihrer Leidenschaft frönen. Rund 800 000 Euro hat der dritte Abschnitt gekostet.
Ein Blick ins Bad: Die Warmwassertechnik entspricht nun den aktuellen Hygieneanforderungen, betonen die Verantwortlichen.

Ein Blick ins Bad: Die Warmwassertechnik entspricht nun den aktuellen Hygieneanforderungen, betonen die Verantwortlichen.

So präsentiert sich der neue Eingangsbereich.

Kurt Lübke, Bild 1 von 2

Ein Blick ins Bad: Die Warmwassertechnik entspricht nun den aktuellen Hygieneanforderungen, betonen die Verantwortlichen.

Grefrath. Modern, freundlich und großzügig präsentieren sich die neuen Umkleiden und Sanitäranlagen im Grefrather Hallenbad. Am Montag wird das Schwimmbad nach der Sanierung für die Öffentlichkeit wieder zu den normalen Zeiten öffnen. Bei einem Pressetermin am Donnerstag wurde bereits ein erster Blick gewährt.

Noch wurde an Kleinigkeiten gearbeitet. Die neuen Duschen, Toiletten und Umkleiden konnten sich aber schon sehen lassen. Der gesamte Umkleidebereich wurde komplett neugestaltet. Es gibt vier Sammelumkleiden, sechs Einzelkabinen, vier Familien- und zwei Großraumumkleiden für gehandicapte Menschen.

In Grefrath können Schwimmer ab Montag wieder zu normalen Zeiten ihrer Leidenschaft frönen. Rund 800 000 Euro hat der dritte Abschnitt gekostet.
Ein Blick ins Bad: Die Warmwassertechnik entspricht nun den aktuellen Hygieneanforderungen, betonen die Verantwortlichen.

Ein Blick ins Bad: Die Warmwassertechnik entspricht nun den aktuellen Hygieneanforderungen, betonen die Verantwortlichen.

So präsentiert sich der neue Eingangsbereich.

Bild 1 von 2

So präsentiert sich der neue Eingangsbereich.

Alle Bereiche sind nun barrierefrei, es gibt auch geräumige Behindertentoiletten. Dank eines neuen Hubliftes können nun auch gehbehinderte Menschen ins Wasser.

Im Eingangsbereich erwartet die Besucher ein neues automatisches Kassensystem. Die Cafeteria wurde neu gestaltet und soll demnächst auch noch mit Wasserspender, Kaffee- und Snackautomat ausgestattet werden.

Was hat sich hinter den Kulissen getan?

Für die Besucher nicht so offensichtlich ist, was sich hinter den Kulissen getan hat. Die moderne Lüftungsanlage arbeitet mit Wärmerückgewinnung. „Diese kann die Wärme der ‚verbrauchten Luft’ wieder nutzen, um die neue Luft zu erwärmen“, erklärt der Technische Leiter der Gemeindewerke, Andreas Vogel. Eine energiesparende Klimadecke erwärmt zusätzlich den Umkleidebereich. Die Warmwassertechnik entspricht nun den aktuellen Hygieneanforderungen. So soll auch die automatische Legionellen-Prophylaxe gewährleistet werden.

Mindestens bis Ende Mai soll noch geöffnet sein

Die gesamte Elektrotechnik mit Kameraüberwachung, Meldeanlage für Einbruch und Brandschutz und Sicherheitsbeleuchtung wurde erneuert. Dadurch, dass in der Technik nun vieles automatisch läuft, werden die Mitarbeiter entlastet, freut sich Gemeindewerke-Geschäftsführer Erik Ix. Die Vereinfachung der Abläufe soll dann in Zukunft dazu führen, dass das Hallenbad länger im Jahr geöffnet werden kann und so die Wartezeiten zwischen Hallenbad- und Freibadsaison verkürzt werden können.

Genaues kann Ix dazu zwar noch nicht versprechen, denn: „Wir müssen jetzt erst einmal Erfahrungen sammeln.“ Für diese Saison ist die längere Öffnung mindestens bis Ende Mai aber bereits eingeplant.

Im Außenbereich ist die ehemalige Sauna abgerissen worden und der hintere Bereich des Geländes zum Park und zu den Schulen mit einem Zaun eingefasst worden. Man habe dort oft Probleme mit Vandalismus und Einbruchsversuchen gehabt, erklärt Erik Ix den Bau. Im Frühjahr soll die Zaunanlage bepflanzt werden.

Wenn das Bad dann in Zukunft bis ins Frühjahr hinein geöffnet sein kann, könnten Badegäste auch nach draußen und sich in diesem Bereich aufhalten.

Die Kosten für die Maßnahme liegen bei rund 800 000 Euro und bleiben damit im veranschlagten Rahmen, so Ix. Die Arbeiten hatten sich zunächst um einige Wochen verzögert, weil unvorhergesehene Probleme mit dem Dach über dem Eingangs- und Umkleidebereich den ursprünglichen Planungen einen Strich durch die Rechnung gemacht hatten. Die Kosten für diese zunächst ungeplante Dachsanierung von rund 150 000 Euro wurden aber im Wesentlichen durch Versicherungsleistungen gedeckt.

Die Gemeindewerke sind stolz darauf, dass die gesamte Baumaßnahme durch Eigenmittel finanziert werden konnte. Die aktuelle Sanierung war der dritte Bauabschnitt in der Gesamtsanierung. Im Jahr 2008 waren das Dach der Schwimmhalle und die Lüftungsanlage erneuert worden, 2015 ein Nahwärmenetz mit Blockheizkraftwerk, an das auch die Schulen angeschlossen sind, installiert.

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