Die Grefrather „Schule an der Dorenburg“ ist ab Sommer 2013 eine Sekundarschule. Sie arbeitet dann mit dem Berufskolleg Kempen zusammen.

In Anwesenheit von Lothar Thorissen und Elvira Müller-Deilmann (beide stehend) unterzeichneten (von links) Ingo Schabrich, Helmi Röhrig, Hans-Joachim Kornblum und Bürgermeister Manfred Lommetz die Kooperationsvereinbarung.
In Anwesenheit von Lothar Thorissen und Elvira Müller-Deilmann (beide stehend) unterzeichneten (von links) Ingo Schabrich, Helmi Röhrig, Hans-Joachim Kornblum und Bürgermeister Manfred Lommetz die Kooperationsvereinbarung.

In Anwesenheit von Lothar Thorissen und Elvira Müller-Deilmann (beide stehend) unterzeichneten (von links) Ingo Schabrich, Helmi Röhrig, Hans-Joachim Kornblum und Bürgermeister Manfred Lommetz die Kooperationsvereinbarung.

Lübke, Kurt (kul)

In Anwesenheit von Lothar Thorissen und Elvira Müller-Deilmann (beide stehend) unterzeichneten (von links) Ingo Schabrich, Helmi Röhrig, Hans-Joachim Kornblum und Bürgermeister Manfred Lommetz die Kooperationsvereinbarung.

Grefrath. Die „Schule an der Dorenburg“ wird Sekundarschule. Der Gemeinderat folgte in seiner Sitzung am Montagabend der Empfehlung des Schulausschusses und fasste einstimmig den Beschluss.

Am Dienstag ist daraufhin die Kooperationsvereinbarung zwischen der „Schule an der Dorenburg“ und dem Berufskolleg Kempen unterzeichnet worden.

Am Berufskolleg kann auch das Abitur gemacht werden

Erst vor zwei Jahren war die Grefrather Lehranstalt eine Verbundschule geworden. Sie bietet seither ab der 5. Klasse Haupt- und Realschulzweig an. „Als Sekundarschule bereiten wir weiterhin auf den Beruf, aber zusätzlich auch auf die Hochschulreife vor“, erklärt Schulleiterin Helmi Röhrig.

Da die „Schule an der Dorenburg“ aber selbst keine Oberstufe anbieten kann, ist die Kooperation mit dem Berufskolleg nötig. Dort kann die Fachhochschulreife erlangt oder das Abitur gemacht werden.

„Wir können mit der Kooperation eine weiterführende Bildung an einer konkreten Schule garantieren. Und das Berufskolleg bietet mit mehr als 50 Bildungsgängen eine breite Vielfalt“, begründet Röhrig die Entscheidung für die Kempener Einrichtung.

Derzeit hat die „Schule an der Dorenburg“ 320 Schüler. Die neuen fünften Klassen des Schuljahres 2013/14 werden die ersten Sekundarschul-Klassen sein. Anmeldungen werden Ende Februar oder Anfang März 2013 möglich sein.

Am Montag, 12. November, beginnt um 19.30 Uhr in der Aula der Schule, Burgweg 32, ein Info-Abend. Am Samstag, 8. Dezember, folgt von 10 bis 13 Uhr ein „Tag der offenen Klassentür“.

Hans-Joachim Kornblum, Leiter des Berufskollegs, nennt einen weiteren Vorteil: „Schüler bringen nicht immer das mit, wo unser Lehrplan ansetzt. Wir können, und müssen auch, die Lehrpläne anpassen, so dass diese Lücke geschlossen wird.“

Zusätzlich ist eine Kooperation mit der Liebfrauenschule geplant

Eine weitere Kooperation ist mit der Liebfrauenschule Mülhausen geplant. Man gehe davon aus, in Kürze die Vereinbarung mit dem Gymnasium unterzeichnen zu können, sagte Röhrig.

Ende November reicht die „Schule an der Dorenburg“ die Unterlagen für die Wandlung zur Sekundarschule in Düsseldorf ein. Die Bezirksregierung muss dem noch zustimmen. „Wir sind da sehr zuversichtlich“, sagt Elvira Müller-Deilmann, Leiterin des Schulverwaltungsamts Grefrath.

Im Sommer 2013 starten die ersten Sekundarschul-Klassen an der Dorenburg-Schule, die dreizügig bleibt. Dort lernen dann ganztags weiterhin Schüler der Klassen fünf bis zehn: zunächst gemeinsam, ab der siebten Klasse gibt es unterschiedliche Angebote.

Im Klassenverband wird bis Jahrgangsstufe acht unterrichtet, danach erfolgt die Profilbildung je nach angestrebtem Abschluss. Mit der Weichenstellung zur Sekundarschule sei „sichergestellt, auch in Zukunft eine Bildungsstätte im Sekundarbereich in Grefrath zu haben“, sagt Röhrig.

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