Rückblick und Ausschau von Pfarrer Quadflieg.

Pfarrer Johannes Quadflieg sprach beim Neujahrs-Empfang im Cyriakus-Haus.
Pfarrer Johannes Quadflieg sprach beim Neujahrs-Empfang im Cyriakus-Haus.

Pfarrer Johannes Quadflieg sprach beim Neujahrs-Empfang im Cyriakus-Haus.

WZ-Archiv

Pfarrer Johannes Quadflieg sprach beim Neujahrs-Empfang im Cyriakus-Haus.

Grefrath. „Wir haben im kirchlichen Raum in Grefrath wirklich viel angepackt und bewegt in 2011“, sagte Pfarrer und Regionaldekan Johannes Quadflieg beim Neujahrs-Empfang. Zu dem kamen am Sonntag nach der 17-Uhr-Messe gut 100 Menschen ins Cyriakus-Haus.

Quadflieg erinnerte an den Umbau in den katholischen Kindergärten in Grefrath, Vinkrath und Mülhausen. Die Arbeiten im Vitus-Kindergarten würden dieses Jahr abgeschlossen. Zudem wies der Geistliche auf die Sanierung des Laurentius-Kirchturms und auf die Wiederöffnung des Caritas-Ladens im Laurentiushaus hin. Der Frühschoppen für die Turm-Sanierung brachte 3000 Euro Gewinn. Quadflieg: „Prima, danke, so was ist in Gref-rath möglich.“

Quadflieg: Die Kirche muss abwägen, welche Gebäude sie sich leisten kann

Auch auf Personelles ging Quadflieg ein: Nachfolger von Küster Helmut Beurskens sind Hans Fenten und Herbert Schumeckers. Als Diakon in Grefrath tätig ist nun Helmut Nau, der eigentlich schon in Pension ist. Und ein weiterer Diakon a.D. ist in die Gemeinde gezogen und unterstützt die Pfarren.

Quadflieg forderte die Kommunalpolitik auf, weiter an der familienfreundlichen Gemeinde zu arbeiten: „Wir brauchen auch genügend Möglichkeiten, unseren Jugendlichen Raum und Unterstützung zukommen zu lassen, damit sich nicht in rechtsgerichtete Gruppen abwandern.“

Schließlich sprach Quadflieg über „Kim“, das kirchliche Immobilien-Management. Nachdem Experten im Auftrag des Bistums Aachen alle kirchlichen Gebäude geprüft haben, beschäftigen sich nun Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstände mit dem Thema.

Quadflieg: „Es geht um die Vielzahl der Gebäude und der damit verbundenen Kosten. Die Gebäude sind auf Dauer nicht mehr haltbar.“ Man müsse „gut abwägen, welche Gebäude sich die Kirche in Zukunft noch leisten kann“. Da ist wohl keine Immobilie ausgeschlossen – selbst Kirchen nicht. mb

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer