Rund 100 Besucher erlebten eine kurzweilige Reise durch die Musical-Geschichte. Das Programm von „Stage Dream“ kam gut an.

An festlich gedeckten Tischen erlebten die Besucher des Musical-Dinners ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm.
An festlich gedeckten Tischen erlebten die Besucher des Musical-Dinners ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm.

An festlich gedeckten Tischen erlebten die Besucher des Musical-Dinners ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm.

Kurt Lübke

An festlich gedeckten Tischen erlebten die Besucher des Musical-Dinners ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm.

Oedt. „Lehnen Sie sich zurück und lassen Sie sich verzaubern.“ Mit diesem Worten eröffnete Moderatorin und Sängerin Doro am Samstagabend in der Albert-Mooren-Halle. Kurz darauf verwandelte sich die Bühne zu den Klängen von „What a feeling“ getreu des 80er-Jahre-Musicals „Flashdance“ in eine Disco-Fläche. Die Einlagen des Tänzer-Trios in glitzernden Kostümen waren der Auftakt einer Show, die sich mit besonderem Ausdruck den emotionalen Meilensteinen der Musical-Geschichte widmete.

Viereinhalb Stunden waren auf keinen Fall zu lang

„Emotion“ lautete folgerichtig der Titel der Musical-Dinner-Show, zu der am Samstagabend rund 100 Besucher erschienen. Trotz einer Länge von viereinhalb Stunden erlebten sie ein kurzweiliges und abwechslungsreiches Programm. Dabei ging es vor allem um ein Thema: die Liebe. „Dies ist die Stunde, das ist der Tag, an dem ich nicht länger Angst und Zweifel in mir trag“, tönte David Goyens-Pick als Henry Jekyll aus dem Musical „Jekyll & Hyde“, ehe ein Panflöten- und Streicher-Arrangement des berühmten „Kann es wirklich Liebe sein?“ aus „König der Löwen“ erklang.

Gesanglich stach Atalia Malin hervor, die unter anderem in prachtvollem Kleid „Liebe stirbt nie“ aus dem gleichnamigen Musical zum Besten gab. Schülerin Marie Nabbefeld, mit 16 Jahren die jüngste Darstellerin, wusste mit authentischen Interpretationen der Balladen „Du bleibst bei mir“ sowie „Out here on my own“ zu überzeugen.

Die Stärke der Show lag in ihrer Vielfalt: So wurden Auszüge aus „Rocky“ von einer aufwendigen Licht-Show begleitet. Kurz darauf tauchte das Publikum mit Atalia Malin in die Unterwasserwelt von Meerjungfrau „Arielle“ ein. Zu „Ewigkeit“ aus „Tanz der Vampire“ schallten schräge Gitarren und Pauken aus den Lautsprechern. Zwischen den Auftritten wurde ein Menü in vier Gängen serviert. Auf Champignon-Cappuccino, Salat-Teller und Kalbstafelspitz mit Gemüse folgte zum Dessert eine Schokomousse-Kreation.

Das „Musical-Dinner“-Konzept hat sich in der Mooren-Halle längst bewährt. Zum dritten Mal bereits hatten die Veranstalter David Goyens-Pick und Ruwen Goyens von der „Stage Dream“ Musical-Schule ein entsprechendes Show-Programm zusammengestellt.

Beschlossen wurde es in diesem Jahr mit zwei Whitney-Houston-Klassikern: Für die Interpretationen ihres berühmten „I will always love you“-Covers der Country-Künstlerin Dolly Parton aus „Bodyguard“ sowie des heiteren „I wanna dance with somebody“ gab es verdienten Applaus.

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