Donnerstag ist die Premiere für die „Donnerstagsfrauen“. Im Mittelpunkt stehen Austausch und Information. Zum Auftakt geht es um „Oasen im Alltag“

mum-café
Freuen sich auf die Premiere der „Donnerstagsfrauen“ (von links): Maria Dahlmann, Katja Schulte und Annemarie Quick.

Freuen sich auf die Premiere der „Donnerstagsfrauen“ (von links): Maria Dahlmann, Katja Schulte und Annemarie Quick.

Lübke, Kurt (kul)

Freuen sich auf die Premiere der „Donnerstagsfrauen“ (von links): Maria Dahlmann, Katja Schulte und Annemarie Quick.

Grefrath. Die „Donnerstagsfrauen“, das erinnert ein bisschen an das Buch „Dienstagsfrauen“ von Monika Peetz. „Der Name ist aber rein zufällig entstanden“, versichert Annemarie Quick, Gleichstellungs-Beauftragte der Gemeinde Grefrath. Zusammen mit Katja Schulte, Vorsitzende des Frauen- und Familienzentrums „Mutter und mehr“ (Mum), und Maria Dahlmann vom Bündnis „Familienfreundliches Grefrath“ wird sie eine gemeinsame Idee jetzt in die Tat umsetzen.

„In gemütlicher Atmosphäre wollen wir Raum für ein schönes Miteinander schaffen.“

Maria Dahlmann, Bündnis „Familienfreundliches Grefrath“

„Wir wollten eine Veranstaltung schaffen für Frauen, die gerne über verschiedene Themen klönen, sich mit anderen Frauen austauschen und sich informieren wollen“, sagt Annemarie Quick. Der Begriff „Donnerstagsfrauen“ sei irgendwann gefallen, als man sich auf einen Termin festlegen musste: Jeden ersten Donnerstag im Monat um 20 Uhr soll in den „Mum“-Räumen an der Vinkrather Straße eine „männer- und kinderfreie Oase geschaffen werden“.

„Überkonfessionell und überparteilich sollen sich hier , alleinlebende oder in einer Partnerschaft lebende Frauen, einfach die unterschiedlichsten Frauen treffen können“, erklärt Quick, die die Donnerstagsfrauen „Frauentreff mit emanzipatorischem Ansatz“ nennt. „In gemütlicher Atmos-phäre wollen wir Raum für ein schönes Miteinander schaffen“, sagt Maria Dahlmann.

Die Teilnahme kostet nichts und auch anmelden müsse sich niemand. „Wir sind selbst Frauen und wissen, dass eine Planung mit Kindern oft sehr schwierig ist“, sagt Quick. Deshalb gilt: „Wer es schafft, der kommt vorbei.“

Katja Schulte vom Verein „Mum“, der die Räumlichkeiten zur Verfügung stellt: „Wir wollen auch sehen, was sich aus dieser Idee entwickelt. Wir sind neugierig, welche Frauen kommen und ob sich vielleicht weitere Themenwünsche ergeben oder sich auch andere Gruppen aus dieser Gruppe bilden.“

Die „Donnerstagsfrauen“ treffen sich an jedem ersten Donnerstag im Monat. Auftakt ist heute um 20 Uhr mit dem Thema „Wenn der Akku leer ist – Oasen im Alltag“. Eingeladen sind Frauen jeden Alters.

 

„Mum“-Café in Grefrath, Vinkrather Straße 64.

Katja Schulte vom Frauen- und Familienzentrum „Mutter und mehr“ (Mum), Tel. 02158/800 235, und Annemarie Quick, Gleichstellungs-Beauftragte der Gemeinde, Tel. 02158/4080 104.

Ein Programm für dieses Jahr haben Quick, Dahlmann und Schulte erst einmal aufgestellt. Los geht es Donnerstag mit dem Thema „Wenn der Akku leer ist – Oasen im Alltag“. „Das fanden wir nach dem Weihnachts- und Silvesterstress ganz passend“, erklärt Annemarie Quick. Die Diplom-Pädagogin Gillen Kalverkamp, die eine Praxis für Coaching und Gesundheit leitet, wird den ersten Abend moderieren.

„Für Themenvorschläge und Anregungen sind wir immer dankbar.“

Annemarie Quick, Gleichstellungs-Beauftragte

Weitere Themen sind zum Beispiel „Eheverträge – nur etwas für Promis“, „Frauen der bildenden Künste im Schatten ihrer Männer“ und „Politik – nichts für Frauen“. Die Themen seien den drei „Macherinnen“ jedenfalls nicht ausgegangen. Quick: „Wir wollen unserer Idee wirklich die Chance geben, sich zu entwickeln. Die teilnehmenden Frauen sollen nicht nur konsumieren. Wir wollen ihnen nicht etwas vorsetzen, jede ist willkommen, jede kann mitdiskutieren oder zuhören. Und für Themenvorschläge und Anregungen sind wir immer dankbar.“ Schließlich seien die „Donnerstagsfrauen“ eine Initiative von Frauen für Frauen.

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