Das Freilichtmuseum in Grefrath erhält ein neues Gesicht. Den Auftakt macht das Spielzeugmuseum.

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Der Eingangsbereich (oben) des Niederrheinischen Freilichtmuseums Grefrath soll verlegt und durch ein neues Gebäude ersetzt werden. Schon in Kürze soll die umfangreiche Sammlung des Spielzeugmuseums mit Puppen und Puppenstuben (unten) überarbeitet und neu präsentiert werden.

Der Eingangsbereich (oben) des Niederrheinischen Freilichtmuseums Grefrath soll verlegt und durch ein neues Gebäude ersetzt werden. Schon in Kürze soll die umfangreiche Sammlung des Spielzeugmuseums mit Puppen und Puppenstuben (unten) überarbeitet und neu präsentiert werden.

Der Eingangsbereich (oben) des Niederrheinischen Freilichtmuseums Grefrath soll verlegt und durch ein neues Gebäude ersetzt werden. Schon in Kürze soll die umfangreiche Sammlung des Spielzeugmuseums mit Puppen und Puppenstuben (unten) überarbeitet und neu präsentiert werden.

Der Eingangsbereich (oben) des Niederrheinischen Freilichtmuseums Grefrath soll verlegt und durch ein neues Gebäude ersetzt werden. Schon in Kürze soll die umfangreiche Sammlung des Spielzeugmuseums mit Puppen und Puppenstuben (unten) überarbeitet und neu präsentiert werden.

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Der Eingangsbereich (oben) des Niederrheinischen Freilichtmuseums Grefrath soll verlegt und durch ein neues Gebäude ersetzt werden. Schon in Kürze soll die umfangreiche Sammlung des Spielzeugmuseums mit Puppen und Puppenstuben (unten) überarbeitet und neu präsentiert werden.

Grefrath. Es gibt das Mittelalterspektakel, den Mairitt, den Treckertreff, den Käse- oder den Weihnachtsmarkt: Es ist richtig viel los auf dem Gelände des Niederrheinischen Freilichtmuseums in Grefrath. Und doch ist die Präsentation von Leben und Arbeit am Niederrhein in vortechnisierter Zeit selbst ein wenig in die Jahre gekommen. „Wir wollen unseren kulturellen Schatz ein wenig wachküssen“, sagt Viersens Landrat Peter Ottmann. Der Kreis ist Träger des Freilichtmuseums rund um die Dorenburg.

Der Kreis Viersen hat ein Konzept für die künftige Präsentation auf dem Gelände neben dem Grefrather Eissportzentrum erarbeitet. Es soll jetzt Schritt für Schritt umgesetzt werden.

„Als Besucher möchte ich erfahren, aus welcher Zeit das Spielzeug stammt.“

Andreas Coenen, Kreisdirektor

Den Anfang macht das Spielzeugmuseum. „Unsere Stücke sind wertvoll, die Sammlung hat überregionale Bedeutung“ sagt Kreisdirektor Andreas Coenen. Auf drei Etagen auf einer Fläche von 300 Quadratmetern zeigt das Museum Spielzeug aus den letzten 150 Jahren – vor allem Puppen und Puppenhäuser. Aber auch eine große Modelleisenbahn, die auch das Herz der Väter höher schlagen lässt.

Volkskundler sollen das Spielzeug unter die Lupe nehmen

Doch die Präsentation lässt zu wünschen übrig. „Das Museum ist zu voll“, sagt Coenen, „weniger ist mehr“. Zudem fehlten Erläuterungen zu den Ausstellungsstücken. „Als Besucher möchte ich erfahren, aus welcher Zeit das Spielzeug stammt“, sagt Coenen.

In einem ersten Schritt nehmen nun Volkskundler den Bestand unter die Lupe. Das Spielzeug soll neu katalogisiert und präsentiert werden. Dazu soll auch das Gebäude renoviert werden; „es ist bislang einfach zu dunkel“, so Coenen.

Rund 100 000 Euro sind für diese erste Museums-Maßnahme veranschlagt. Der Löwenanteil (60 000 Euro) kommt von der Sparkassenstiftung, 35 000 Euro wird der Kreis beisteuern. Den Rest zahlt der Förderverein des Museums, der auch Träger der Maßnahme sein wird.

Architektenwettbewerb für das neue Eingangsgebäude des Museums

Weitere Veränderungen im Museum sollen folgen. Wichtigster Punkt: Der Eingang des Museums soll von der Nord- auf die Südseite neben das Schwimmbadgelände verlegt werden. Dort soll ein neues Eingangsgebäude entstehen.

Hierfür hat der Kreis Viersen jetzt einen Architektenwettbewerb ausgeschrieben. Für die Finanzierung des Gebäudes, man rechnet mit einer Million Euro, will man auch Sponsoren gewinnen, so Coenen. Im Neubau soll es dann auch Platz für Kinder geben. Stichwort Museumspädagogik: „Wir brauchen Räume für Schulklassen, die hier ihren Unterricht abhalten können“, sagt Coenen.

Wenn es der Architektenwettbewerb und das Geld ermöglichen, soll dann auch ein neues Ausstellungsstück für die Erwachsenen gezeigt werden: Der Neubau könnte Raum bieten für die Präsentation einer kompletten Brauereianlage, die seit vielen Jahren in einem Schuppen ihr trauriges Dasein fristet.

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