Am Samstag wurde die Tagespflege für Senioren der Diakonie im Neubau an der Lobbericher Straße offiziell eröffnet.

Zum Team gehören (v. l.) Monika Nentwig-Nolden, Tanja Buckenhüskes, Julian Neuhoven, Iris Backes, Susanne Paeseler, Monika Dether und Barbara Kleinheyer.
Zum Team gehören (v. l.) Monika Nentwig-Nolden, Tanja Buckenhüskes, Julian Neuhoven, Iris Backes, Susanne Paeseler, Monika Dether und Barbara Kleinheyer.

Zum Team gehören (v. l.) Monika Nentwig-Nolden, Tanja Buckenhüskes, Julian Neuhoven, Iris Backes, Susanne Paeseler, Monika Dether und Barbara Kleinheyer.

Kurt Lübke

Zum Team gehören (v. l.) Monika Nentwig-Nolden, Tanja Buckenhüskes, Julian Neuhoven, Iris Backes, Susanne Paeseler, Monika Dether und Barbara Kleinheyer.

Grefrath. Nach dem offiziellen Teil konnten die Besucher selbst die Klangschalen oder das Tanzen im Sitzen ausprobieren. Oder sich das Liederbuch mit dem Titel „Wo man singt, da lass dich ruhig nieder“ schnappen. Zukünftig können sich ältere Menschen werktags dort ebenfalls niederlassen, während ihre pflegenden Angehörigen andere Dinge erledigen. Grefrath hat jetzt erstmals geeignete Räumlichkeiten, in denen die Diakonie an fünf Tagen in der Woche (außer an Feiertagen) in der Zeit von 8.30 bis 16.30 Uhr eine Tagespflege für Senioren anbietet. 14 Plätze stehen dafür zur Verfügung.

Zehn Jahre vom „Café Auszeit“ zum Komplett-Angebot

Am Samstag war die feierliche Eröffnung, verbunden mit einem Tag der offenen Tür. Mehr als 100 Neugierige kamen in das neue und große Wohngebäude an der Lobbericher Straße 6a in Grefrath, viele brachten Blumen und andere Präsente mit.

Etwa 280 Quadratmeter stehen in dem Neubau zur Verfügung. Verfehlen kann man das Gebäude nicht, denn die Fassade mit dem signalgelben Putzanstrich ist schon von weitem gut zu sehen. „Eine Verklinkerung wäre auch nicht so schlecht gewesen“, dies war aber der einzige Einwand von Grefraths Bürgermeister Manfred Lommetz, der sich natürlich über das neue Angebot freute und bei der Überreichung eines Wappentellers sagte: „Dies ist ein weiteres Indiz dafür, dass Grefrath eine lebens- und liebenswerte Gemeinde ist.“

In dem über 70 Quadratmeter großen Aufenthaltstraum knubbelte es sich, als die Diakonie-Einrichtungsleitung mit Barbara Kleinheyer die vielen Gäste begrüßte, darunter unter anderem die Handwerker, Mitarbeiter, pflegende Angehörige oder die evangelische Pfarrerin Barbara Münzenberg, die das Haus segnete. Gekommen war ferner vom Träger (Rheinische Gesellschaft für Innere Mission und Hilfswerk GmbH) Geschäftsführer Jochen Obermann.

Barbara Kleinheyer erinnerte daran, dass es bereits seit 2007 mit Unterstützung zahlreicher Ehrenamtler das „Café Auszeit“ gegeben hatte, in dem an einigen Stunden in der Woche Grefrather Bürger und Bürgerinnen betreut wurden; 2009 wurden dieses Angebot etwas ausgebaut und auch im Laufe der Zeit durch den Förderkreis „Pflege zuhause“ unterstützt. Nicht nur sie war überzeugt davon, dass der Bedarf nach dieser Pflegeform weiter ansteigen werde. Barbara Kleinheyer fasste zusammen: „Und zehn Jahre nach dem Beginn im Café Auszeit haben wir jetzt endlich ein Komplett-Angebot.“

Bereits im November wurden die ersten Tagesgäste aufgenommen. Neben dem hellen und wohnlichen Gemeinschaftsraum und angrenzender Küche, in der gemeinsam gekocht oder gebacken werden kann, sind ebenfalls im Erdgeschoss weitere separate Räume für den Rückzug, für die Entspannung und für die unterschiedlichsten Therapien entstanden.

Fünf Damen und ein FSJler kümmern sich um die Gäste

„Darüber hinaus werden wir bald an Nachmittagen oder Abenden fachspezifische Themen besprechen“, kündigt dies Bereichsleiterin Monika Nentwig-Nolden schon einmal an. Die Süchtelnerin ist die Leiterin der Grefrather Tagespflege und in dieser Funktion ständig vor Ort.

Neben ihr kümmern sich fünf Damen mit unterschiedlichster Qualifizierung um die Gäste: Susanne Paeseler, Heike Lankes, Monika Dether, Iris Backes und Tanja Janzen. Unterstützt werden sie derzeit von Julian Neuhoven, der dort sein Freiwilliges Soziales Jahr macht. Für das Bringen und Abholen ist der Malteser Hilfsdienst zuständig.

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