Nach einer Messe in St.Laurentius lud die KFD zum Empfang ins Cyriakushaus. Dort gab es viel Anerkennung von den Gratulanten.

Nach einer Messe in St.Laurentius lud die KFD zum Empfang ins Cyriakushaus. Dort gab es viel Anerkennung von den Gratulanten.
Bei einem Empfang im Cyriakushaus in Grefrath gab es viel Lob für die Katholische Frauengemeinschaft.

Bei einem Empfang im Cyriakushaus in Grefrath gab es viel Lob für die Katholische Frauengemeinschaft.

Lübke

Bei einem Empfang im Cyriakushaus in Grefrath gab es viel Lob für die Katholische Frauengemeinschaft.

Grefrath. Die Katholische Frauengemeinschaft (KFD) ist ein fester Bestandteil im Leben von St. Laurentius. Gegründet wurde sie 1891 als Mütterverein. Am Samstag wurde ihr 125. Geburtstag gefeiert. Knapp 300 Mitglieder gehören der KFD heute an. Seit 1999 ist Christine Roelvink die erste Vorsitzende, die ein gutes Vorstandsteam um sich weiß.

Sehr gut besucht war die festliche Messe in der Laurentiuskirche. Sie wurde musikalisch vom Chor Aufbruch gestaltet. Voll besetzt war das Cyriakushaus, in dem anschließend ein Empfang mit vielen Gratulanten stattfand. Alles war festlich geschmückt und für die Gäste gab es nach dem offiziellen Teil einen Imbiss.

Auf Bildern gewährte die KFD Einblick ins Vereinsleben. Pfarrer und Regionaldekan Johannes Quadflieg würdigte, dass die Gemeinschaf in den 125 Jahren die „Kirche vor Ort“ durch Höhen und Tiefen, Kriegs- und Friedenszeiten sowie Reformen mitgetragen habe. Er sei als Pfarrer „froh und dankbar“, dass die KFD in der kirchlichen Struktur „nicht loslasse.“

Die Gemeinschaft wurde zunächst als Bruderschaft eingetragen

Bürgermeister Manfred Lommetz erinnerte daran, dass sich in der Zeit seit der Gründung das Rollenbild der Frau ebenso stark verändert hat wie der Zusammenhalt durch familiäre Bindungen. Er prophezeite, dass der gesellschaftliche Wandel „weitergehen werde.“

Die evangelische Pfarrerin Barbara Münzenberg sprach von einer „breit gefächerten Arbeit“ der KFD.

Die Vorsitzende Christine Roelvink unterstrich, dass die Gemeinschaft seit vielen Jahren „eine wichtige und verlässliche Gruppe“ sei, die das Gemeindeleben stabilisiert und bereichert durch ihre vielfältigen Angebote.

1891 war es Pfarrer Reenen, der den Verein christlicher Mütter ins Leben rief. Auf Grund des damaligen Kirchenrechts wurde der Verein als Bruderschaft eingetragen. Die Fahne der KFD stammt aus dem Gründungsjahr und wurde zum 100. Geburtstag restauriert. Schritt für Schritt hat sich der Wandel vom Mütterverein zur heutigen Katholischen Frauengemeinschaft vollzogen. Seit 1968 führt die KFD St. Laurentius den Namen Katholische Frauengemeinschaft. Die wohl bekannteste Veranstaltung ist der Karnevalsnachmittag. Aber es gibt auch Frauengottesdienste, Veranstaltungen mit frauenspezifischen Themen, Ausflüge, Feste und seit 1989 auch den Frauentreff.

Gesammelt wurde beim Empfang für eine Spende für das Frauenhaus in Viersen. Weiter geht es am 5. Juli mit einem Begegnungstag im Grefrather Pfarrheim und am 23. Oktober gibt es im Saal „Zum Nordkamal“ einen Frauen-Kabarett-Abend. mb

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