In Grefrath werden 1,5 Millionen Euro investiert. Die meisten Arbeiten sind inzwischen beendet.

konjunkturpaket ii
Auch der Anbau der Doppelturnhalle an der Bruckhauser Straße wird aus dem Konjunkturpaket II finanziert.

Auch der Anbau der Doppelturnhalle an der Bruckhauser Straße wird aus dem Konjunkturpaket II finanziert.

Kurt Lübke

Auch der Anbau der Doppelturnhalle an der Bruckhauser Straße wird aus dem Konjunkturpaket II finanziert.

Grefrath. Das letzte Bauprojekt ist in Arbeit, die Bestellungen für die Feuerwehr sind raus: Die Niersgemeinde ist bei der Umsetzung des Konjunkturpakets II auf einem guten Weg. „80 Prozent der Projekte sind abgearbeitet“, sagt Michael Räppel, der sich als Bauamtsleiter um die Baumaßnahmen kümmert.

„Sobald es die Tempera- turen zulassen, geht es an den Innen-Ausbau.“

Michael Räppel, Bauamtsleiter

Um der damals lahmenden Wirtschaft auf die Sprünge zu helfen, wurde zur Jahreswende 2008/2009 von der Bundesregierung das Milliarden schwere Konjunkturpaket II beschlossen. Knapp 1,5 Millionen Euro entfielen dabei auf Grefrath.

Die 1,078 Millionen Euro unter der Überschrift „Infrastruktur Bildung“ sind inzwischen verbaut. 48.000 Euro wurden in die Erweiterung des Kindergartens Mülhausen und 80 000 Euro für neue Fenster in der Liebfrauenschule investiert. 405.000 Euro kosteten die Erneuerung der Heizung des Oedter Schulzentrums und der Turnhallen-Decke.

Der größte Betrag (543.000 Euro) floss ins Grefrather Schulzentrum. Am Burgweg gibt es nun erstmals eine gemeinsame Heizungsanlage für die drei Schulen, die beiden Turnhallen, Spatzennest (Offene Ganztagsschule) und das Hallenbad.

Im Sommer sollen die beiden Wagen für die Feuerwehr geliefert werden

442.000 Euro hatte die Gemeinde für die so genannte „Allgemeine Infrastruktur“ zur Verfügung. Davon sind 277.000 Euro für den Kauf von zwei Fahrzeugen für die Feuerwehr. Der Grefrather Wehrleiter Hans Konrad Funken geht davon aus, dass die bereits bestellten Hub- und Einsatzleitwagen im Sommer geliefert werden.

Auch die Erweiterung des Gerätehauses Mülhausen der Freiwilligen Feuerwehr sollte ursprünglich mit dem Konjunkturpaket II finanziert werden. Das wurde geändert: Stattdessen werden zwei Einsatzfahrzeuge für die Feuerwehr gekauft.
 

Erweitert wird das Gerätehaus an der Kirchstraße trotzdem. „Sobald das Wetter es zulässt, soll es losgehen“, sagt Bauamtsleiter Michael Räppel. Die dafür eingeplanten 100.000 Euro stammen aus dem „normalen Etat“ der Gemeinde

Voran geht es auch mit dem letzten noch ausstehenden Bauprojekt: dem Versammlungsraum für die Doppelsporthalle an der Bruckhauser Straße; Kosten: 165 .000 Euro. Das Dach ist fertig, Fenster und Tür sind eingebaut. „Sobald es die Temperaturen zulassen, geht es an den Innen-Ausbau“, sagt Bauamtsleiter Räppel. Er schätzt, das der 157 Quadratmeter große Anbau spätestens im Frühsommer fertig ist. Darüber werden sich vor allem die Handballer der Turnerschaft freuen, die neben den Schulen die Hauptnutzer der Halle sind.

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