Zwischen Grefrath und Mülhausen nutzen Schwäne wieder die gefluteten Wiesen. Außerdem befasst sich der Niers-Flüsterer mit Kirchenfenstern.

Zwischen Grefrath und Mülhausen nutzen Schwäne wieder die gefluteten Wiesen. Außerdem befasst sich der Niers-Flüsterer mit Kirchenfenstern.
Die Schwäne lieben die Wiesen an der Niers zwischen Grefrath und Mülhausen.

Die Schwäne lieben die Wiesen an der Niers zwischen Grefrath und Mülhausen.

Mirja Boes hat für Geld schon einiges gemacht. Das verarbeitet sie auch in ihrem neuen Programm. Mit dabei die Honkey Donkeys.

Der Luftsportverein Grenzland freut sich über eine Förderung in Höhe von 2500 Euro.

So sieht’s am früheren Oedter Spar-Markt aus.

Das sanierte Kirchenfenster ist in Vinkrath eingebaut worden.

Kurt Lübke, Bild 1 von 5

Die Schwäne lieben die Wiesen an der Niers zwischen Grefrath und Mülhausen.

Grefrath. Sie sind wieder da: Die Schwäne, die es sich in der großen Regenzeit – gemeint sind Spätherbst bis Frühling – auf den feuchten Wiesen zwischen Mülhausen und Grefrath gemütlich machen. „Der Höckerschwan, den hier wohl die meisten aus der freien Landschaft oder aus Parks kennen, ist in Europa zumeist ein Standvogel und bleibt auch den Winter über gerne in Menschennähe auf offenen Wasserflächen. Sie legen höchstens kürzere Strecken zurück“, weiß Rolf Brandt, Chef des Grefrather Naturschutzbundes (Nabu). Warum sie dort „überwintern“, dazu hat Brandt folgende Erklärung: „Der Nachwuchs ist sicher auf der Niers groß geworden. Da kann man es sich als Schwan gemütlicher machen und muss nicht mehr den ganzen Tag paddeln, sondern es sich auf einer nassen, feuchten Wiese gut gehen lassen und bequem ausreichend Futter zu sich nehmen.“

Neue Ausstellung in Mülhausen

„On the Road“ heißt die neue Kunstaustellung, die am 19. November um 19 Uhr in der Kulturscheune Mülhausen, Hauptstraße 53-55, eröffnet wird. Die Künstlerin der ausgestellten Werke ist Mauga Houba Hausherr. „In Anlehnung an Jack Kerouacs Vorstellung einer Literaturals ‚spontaneous prose’, als unmittelbarer und unverfälschter Darstellung versteht sich – in Übertragung auf meine Malerei – die Serie ‚On the Road’ als spontaner Reflex auf die jeweils erlebte Situation“, erklärt die Künstlerin. Passend zum Thema der Bilder wird auch Wortkunst vorgetragen. „Ich konnte Uschi Bolten dazu gewinnen, das eine oder andere Gedicht zu diesem Thema vorzutragen“, sagte Morena Hommel von der Kulturscheune. Eine weitere Besonderheit wartet auf die Besucher der Ausstellung am 20. November. Denn in der Zeit von 14 bis 16 Uhr bietet Mauga Houba Hausherr Portraitmalerei an. Wer noch nach einem individuellen Weihnachtsgeschenk sucht, kann in der Kulturscheune einen Moment auf Papier einfangen lassen. Danach kann die Ausstellung zu den Öffnungszeiten des Ateliers immer mittwochs und donnerstags zwischen 18 und 20 Uhr sowie sonntags am 20. November sowie am 4., 11. und 18. Dezember von 14 bis 16 Uhr besichtig werden. Am 18. Dezember endet die Ausstellung.

Warten auf eine Genehmigung

„Der Stand der Dinge ist leider noch immer unverändert“, sagt Ilidio Baroso, Expansionsmanager bei der Neustädter Firma Fishbull, die im ehemaligen Oedter Sparmarkt an der Kleinbahnstraße Ecke Süchtelner Straße einen Sonderpreis-Baumarkt eröffnen will (die WZ berichtete). Seit zwei bis drei Monaten warte er auf die Genehmigung durch die Gemeinde und den Kreis. „Diese erwarten wir täglich.“ Doch bis jetzt mahlen die Mühlen noch etwas langsam. Bevor der Startschuss für den Umbau gefallen ist, wird wohl auch der Parkplatz um das Gebäude weiter ein trauriges Bild abgeben. Denn neben den Kleidercontainern hat sich im Laufe der Zeit Müll angesammelt. Zudem liegen Betonteile in der Einfahrt. „Das ist alles Privatgelände und liegt daher nicht im Aufgabenbereich des Ordnungsamtes“, erklärt Ordnungsamtsleiter Norbert Franken.

Neuer Glanz in Vinkrath

Die Vinkrather St. Josef Kirche erstrahlt im neuen Glanz. In der vergangenen Woche ist dort das sanierte Rosetten-Fenster an der Frontseite der Kirche wieder eingebaut worden. Die Firma Hein Derix, Werkstätten für Glasmalerei, Mosaik und Restaurierungen aus Kevelaer, hatte Anfang September die einzelnen Glaselemente herausgenommen und in der Werkstatt neu verbleit. In mühevoller Kleinarbeit wurden die Bleiruten erneuert und beschädigte Glasteile ausgetauscht. Auch einen neuen Anstrich hat die Kirche erhalten. In dieser Woche wird auch das Gerüst wieder abgebaut.

Förderung für den Flugplatz

Das Präsidium des Landessportbundes NRW hat 2016 einen Fonds zur Unterstützung der Vereinsarbeit und zur Förderung des Leistungssports aufgelegt. Die Förderung dient der Entwicklung von jungen Nachwuchsathleten in leistungssportorientierten Vereinen in NRW. Insbesondere der Aufbau, aber auch der Ausbau und die Sicherung von Angeboten im Nachwuchsleistungssport stehen im Fokus des Wettbewerbs. Der Wettbewerbs-Segelflug des Luftsportverein Grenzland vom Flugplatz Grefrath Niershorst wird aus diesem Fonds mit 2500 Euro unterstützt. Damit wird die Teilnahme von jungen Piloten und Trainern an Trainings-, Fortbildungskursen und an diversen Wettebewerben unterstützt. Mit Flugzeugen des Luftsportvereins nehmen Jugendliche unter 25 Jahren an regionalen Wettbewerben in NRW und an Qualifikationsmeisterschaften im Bundesgebiet teil.

Sonntag ist Chorkonzert

Ein Konzert mit langer Vorgeschichte gibt der Kirchenchor St. Vitus beim traditionellen Cäcilienfest am Sonntag in der Messe um 9.30 Uhr in St. Vitus. Gesungen wird dabei die „Missa in Honorem St. Viti“ des Oedter Komponisten Paul Hillebrands, der von 1924 bis 2012 lebte. Dessen Schwester Irene Lobach, die selbst über 60 Jahre lang Mitglied im Chor war, hatte die Noten ihres Bruders in ihrem Privatbesitz. Diese wertvollen Blätter zeigte sie ihrem Neffen Ulrich Haspel, einem Schwiegersohn des Komponisten, der Dozent für Musikpädagogik an der UniversitätMünster ist. Dieser setzte die Chor-Einzelstimmen zu einer Partitur zusammen und schenkte ein Exemplar seiner Tante, die es dem Oedter Kirchenchor zu Verfügung stellte. Die Messe mit langer Vorgeschichte, die nun wieder aufgeführt wird, entstand vermutlich in den Jahren zwischen 1948 und 1953. In dieser Zeit war Hillebrands, der auch Musikpädagoge war, im Dienst der Kirchenmusik tätig.

Neue Beutel für Hundekot

In Oedt haben an der Ecke Kallengraben/ Bruchweg die Tierarztpraxis Klaus van Gierke, die IG Oedt/Mülhausen und der Heimatverein jetzt zusammen am Eingang des Weges zur Burg Uda für mehr Sauberkeit in Oedt gesorgt: Sie haben die Aufstellung einer Hundekotbeutelstation ermöglicht. So können Mensch und Hund sich vor dem Spaziergang zur Burg Uda mit einem kleinen Beutel an der Station versorgen und ihn dann später gefüllt in die aufgestellten Abfallkörbe werfen.

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