„Cuba Caliente“ brachte mehr als 100 Besucher im Hallenbad in Karibik-Stimmung.

„Cuba Caliente“ spielt in Grefrath am Beckenrand und das Wasser im Hallenbad schimmert in grün-blauen Farbtönen.
„Cuba Caliente“ spielt in Grefrath am Beckenrand und das Wasser im Hallenbad schimmert in grün-blauen Farbtönen.

„Cuba Caliente“ spielt in Grefrath am Beckenrand und das Wasser im Hallenbad schimmert in grün-blauen Farbtönen.

Lübke, Kurt (kul)

„Cuba Caliente“ spielt in Grefrath am Beckenrand und das Wasser im Hallenbad schimmert in grün-blauen Farbtönen.

Grefrath. Inselstimmung im Grefrather Hallenbad: Zum elften Mal fand dort der Konzertabend „Wassermusik“ statt, diesmal unter dem Thema Karibik. Bei etwa 27 Grad und der für Hallenbäder typisch hohen Luftfeuchtigkeit konnten sich rund 105 Besucher in sommerlicher Kleidung wie im Urlaub fühlen und das kalte Wetter vergessen.

„Eine seltene Gelegenheit, bei dem kalten Wetter auch mal ins Schwitzen zu kommen.“

Sabine Brucks, Besucherin aus Kempen

Der Höhepunkt des Abends war die Musik, die den Gästen mit heißen Rhythmen einheizen sollte. Das Kempener Trio „Cuba Caliente“, dessen Mitglieder selber aus El Salvador und Kuba stammen, unterhielt das Publikum mit Salsa, Rumba und Cha-cha-cha Klängen. Einige Lieder waren unbekannt, aber auch Ohrwürmer wie „Guantanamera“ wurden gespielt. Der Wechsel von lauten Chorgesängen und gezupften Gitarrensoli verbreitete die Lebensfreude der karibischen Inseln unter den Zuhörern.

Mit den Füßen im Wasser und einem Cocktail in der Hand

Das geflieste Hallenbad bot eine ganz eigene Akustik, welche die Klänge manchmal etwas zu laut werden ließ: „Die Band war ein bisschen spät dran, deshalb mussten wir den Soundcheck abkürzen“, so Organisator Jörg Tichelkamp.

Die extra für diesen Abend aufgestellte Bar lockte sowohl mit alkoholischen als auch alkoholfreien Cocktails, die passend zum Thema „Swimming Pool“ oder „Dorenburg Beach“ hießen. Es wurde auf die Karibik angestoßen, die Atmosphäre im Hallenbad gefiel den Besuchern.

Füße im Wasser baumeln lassen war erlaubt, so geriet das triste Winterwetter für etwas mehr als zwei Stunden in Vergessenheit. „Eine seltene Gelegenheit, bei dem kalten Wetter auch mal ins Schwitzen zu kommen“, fand die Kempenerin Sabine Brucks, die den Konzertabend zum ersten Mal mitverfolgte.

Getanzt wurde aus Platzgründen nicht sehr viel. Trotzdem ging Zuhören nicht ohne Mitwippen im Takt. Und immerhin zwei mutige Pärchen tanzten fast den ganzen Abend hindurch.

Das Wasser des großen Beckens leuchtete in grün-blauen Farbtönen – ganz wie in der Karibik eben. „Im Vergleich zu den vergangenen Jahren sind in diesem Jahr sehr viele Karten an der Abendkasse gekauft worden“, sagt Tichelkamp. „Es mussten sogar noch zusätzliche Stühle aufgestellt werden, damit jeder einen Sitzplatz bekommt.“

Gegen Ende der Veranstaltung wurde das Hallenbad-Publikum ausgelassener, der Applaus und die Jubelrufe lauter. Jung und Alt waren sichtlich begeistert von der Band. Denn diese spielte nach langem Schlussapplaus auch noch eine Zugabe.

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