Die Initiative „KinG“ bereitet derzeit das zweite Straßenmusikfestival am 1. Juli vor. Es soll wieder ein großes Fest werden.

Die Kempen Bigband war schon 2015 in Grefrath dabei. Und die Musiker werden auch in diesem Jahr wieder im Ortskern auftreten.
Die Kempen Bigband war schon 2015 in Grefrath dabei. Und die Musiker werden auch in diesem Jahr wieder im Ortskern auftreten.

Die Kempen Bigband war schon 2015 in Grefrath dabei. Und die Musiker werden auch in diesem Jahr wieder im Ortskern auftreten.

Friedhelm Reimann

Die Kempen Bigband war schon 2015 in Grefrath dabei. Und die Musiker werden auch in diesem Jahr wieder im Ortskern auftreten.

Grefrath. „Singen kann ich nur die Hymne von meinem Verein, das überlasse ich ansonsten gerne anderen“, sagte der Grefrather Bürgermeister Manfred Lommetz. Er meinte das auf den SV Gref-rath umgeschriebene Schalke-Vereinslied „Blau und Weiß, wie lieb ich dich“. Manfred Lommetz brauchte diesmal nicht zu singen, denn er war aus einem anderen Grund in die Gaststätte „Alt Grefrath“ gekommen. Er ist Geschäftsführer der Grefrather Kultur-Initiative („KinG“).

Gemeinsam mit dem Trompeter Markus Türk hat der Vorstand gerade mit den Vorbereitungen begonnen, damit in Grefrath am Samstag, 1. Juli, wieder so richtig gefeiert, gerockt und getanzt werden kann. Seit 2013 gibt es Musikfestivals in Grefrath. Zunächst war es das im Schwingbodenpark und seit 2015 eines im Ortskern – sie finden seitdem im Wechsel statt. Jedes für sich war schon seit der Premiere ein Volltreffer. Zigtausende kamen in den Park oder ins Dorf, um sich die verschiedenen Bands anzuhören.

Organisatoren hoffen auf viele Sponsoren fürs Festival

Im Vorstand von „KinG“ arbeiten unter anderem Leute mit, die früher selbst Musik gemacht haben. So Vize-Vorsitzender Armin Hoefels oder Kassenwart Matthias Krause. „Das war schon eine klasse Zeit, als Armin und ich früher in der Band ,The Royal Espana Orchestra’ gespielt haben“, sagte Matthias Krause, der jetzt ganz andere Aufgaben hat und hofft, dass wieder möglichst viele Sponsoren das neue Festival ermöglichen.

Hauptgruppe soll eine afrikanische Band werden

„Chef im Ring“ ist aber zweifelsohne „KinG“-Vorsitzender Markus Türk. „Wir sammeln gerade noch Ideen und sprechen mit infrage kommenden Musikgruppen“, sagte Türk. Ziel sei, wieder im Ort neun Gruppen oder Liedermachern den Auftritt an verschiedenen Punkten ermöglichen. So beispielsweise auf dem Markt, auf der Hohe Straße, Bergerplatz, Deversdonk oder am „Platz zur Sonne“. Was sich Türk wünscht: „Ganz Grefrath soll ein Ort voller Musik und Menschen werden.“

Um 15 Uhr soll es an den verschiedenen Event-Punkten losgehen. Die Hauptgruppe spielt dann am Abend auf dem Markt. Mit dabei sein wird erneut die Kempen Bigband, deren Dirigent Türk ist. Außerdem kommen „The Breeze Brothers“ sowie Songschreiber und Liedermacher Patrick Richardt. Um die Verpflichtung einen weiteren Liedermachers, nämlich Markus Moors, bemüht sich gerade die Initiative.

Als Hauptgruppe möchte Türk gerne eine afrikanische Pop-Band mit einer Sängerin verpflichten. Aber die Menschen werden garantiert auch weitere Musiker und Sänger aus der näheren Umgebung erleben. So möchte „KinG“ gerne, dass wieder der evangelische Kirchenchor auftritt. Und vielleicht noch andere Gruppierungen aus der Gemeinde Grefrath.

Neben Fußball liebt Bürgermeister Lommetz klassische Musik

Bürgermeister Lommetz ist nicht nur ein Fan des SV Grefrath sondern nach eigenen Angaben auch ein Liebhaber der klassischen Musik – seine Idee: „Es wäre schön, wenn am Mittag des 1. Juli auf dem Marktplatz ein klassisches Streichquartett Tafelmusik spielen könnte.“

Für die Kinder wird es dann einige Spielmöglichkeiten geben. Und es gibt bereits erste Nachbarschaften, Helfer und Helferinnen, die Getränke und Snacks anbieten, Pavillons aufbauen oder für den Stromanschluss sorgen, wie beispielsweise die Wirtin vom „Fürsten Blücher“, Eva Pomplun, Apothekerin Alice von Laguna, Textil Daamen oder die Schmuck- und Uhrenexpertin Barbara Schoenmackers.

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