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Mehrere tausend Euro Sachscahden entstanden bei einem Feuer in der Firma Polytex an der Vinkrather Straße - das Abluftsystem einer Maschine zum Trocknen von imprägnierten oder feucht gefärbten Textilien war in Brand geraten.

Mehrere tausend Euro Sachscahden entstanden bei einem Feuer in der Firma Polytex an der Vinkrather Straße - das Abluftsystem einer Maschine zum Trocknen von imprägnierten oder feucht gefärbten Textilien war in Brand geraten.

Kurt Lübke

Mehrere tausend Euro Sachscahden entstanden bei einem Feuer in der Firma Polytex an der Vinkrather Straße - das Abluftsystem einer Maschine zum Trocknen von imprägnierten oder feucht gefärbten Textilien war in Brand geraten.

Grefrath. Rauchschwaden hingen am Dienstagvormittag über der Plüschweberei, dann schallte die Sirene durch Grefrath. Gegen 10.20 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert. In der Firma NTB auf dem Gelände der früheren Firma Balsam war ein Abluftsystem in Brand geraten. Zwei Arbeiter wurden leicht verletzt.

Die Löschzüge aus Grefrath, Vinkrath, Oedt und Mülhausen rückten mit insgesamt acht Fahrzeugen und etwa 35 Einsatzkräften an. „Die Rohre der Abzugsanlage waren glühendrot“, erklärte Feuerwehr-Einsatzleiter Hans-Josef Ix. Unter Atemschutz rückten die Feuerwehrleute in die Produktionshalle ein, demontierten zunächst die Isolierung und dann die Rohre und löschten die Flammen. Die Feuerwehr war rund zwei Stunden im Einsatz.

Die rund 70 Zentimeter dicken Abzugsrohre gehörten zu einem Spannrahmen, einer Maschine zum Trocknen von imprägnierten oder feucht gefärbten Textilien. Das Unternehmen NTB betreibt technische und funktionelle Textilveredlung.

„Die Mitarbeiter haben zunächst versucht, selbst zu löschen“, sagte Betriebsleiter Alexander Kasper. Ein 56-jähriger und ein 27-jähriger Arbeiter erlitten bei den Löschversuchen leichte Rauchvergiftungen, teilte die Polizei mit. Der 27-Jährige wurde in ein Krankenhaus eingeliefert, das er aber nach ambulanter Behandlung wieder verlassen konnte.

Die Maschine selbst wurde zwar nicht beschädigt, wird aber nun wohl zwei Wochen nicht einsatzfähig sein. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf mehrere tausend Euro.

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